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Verbundvorhaben SyKonaS: Systemische Konfliktanalyse mittels Szenariotechnik Teilvorhaben: Erschließung von Praxiswissen für Konfliktanalysen und Konfliktlösungen

Zeitraum
2021-04-01  –  2024-03-31
Bewilligte Summe
152.886,00 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
03EI1034D
Leistungsplansystematik
Querschnittsaufgaben - Systemanalyse [EA3310]
Verbundvorhaben
01226362/1  –  SyKonaS
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK.IIB4)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESI1)
Förderprogramm
Energie
 
Hauptziel von EPiKK ist es, Wissensbestände und Perspektiven von Praxisakteuren mit dem methodischen Einsatz von dialogbasierten Workshops zu Energiewende-bezogenen Konflikten/Konfliktfeldern, Konfliktinterdependenzen und Konfliktlösungen im Verbundprojekt SyKonaS zu erschließen, für weitere Analysen im Projekt aufzubereiten und die Integration des Input der Praxisakteure in die Weiterentwicklung von Konfliktanalysen und -lösungen zu begleiten. In EPiKK sind relevante Praxisakteure insbesondere Vertreterinnen und Vertreter der Branchen der Erneuerbaren Energien, aber auch Vertreterinnen und Vertreter aus der Energiewirtschaft insgesamt, der organisierten Zivilgesellschaft und aus Politik und Verwaltung. Wichtige Leitfragen sind: Entsprechen die (vorläufigen) Konfliktbeschreibungen für die 95%-Emissionsreduktionsszenarien, die in den anderen Teilprojekten erarbeitet wurden, nach Einschätzung der Praxisakteure den zentralen Herausforderungen, die mit den Szenarien verbunden sind? Gibt es nach Einschätzung der Praxisakteure wichtige Lücken in dem in den anderen Teilprojekten entwickelten (vorläufigen) Portfolio von Strategien und Instrumenten zur Konfliktbearbeitung? Was sind zentrale Botschaften aus SyKonaS für Praxisakteure im Umgang mit Konflikten, die Eingang in die Praxishilfe (Arbeitstitel des Dokuments im Umfang eines Policy Papers: 'Energiewende: Gesellschaftliche Konflikte verstehen, antizipieren, aktiv angehen') eingehen sollten? Wesentliche Unterziele von EPiKK sind: die Entwicklung von Konfliktbearbeitungsstrategien, die anschlussfähig sind an die Anliegen relevanter Praxisakteure; Praxisakteure, die an Handlungswissen in Bezug auf die Vermeidung von bzw. den Umgang mit gesellschaftlichen Konflikten gewonnen haben und als Multiplikatoren dieses Handlungswissens in ihre Branchen und jeweiligen Tätigkeitsfelder und Netzwerke hineinwirken können.