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Reallabor: SmartQuart - Smarte Energiequartiere - Teilvorhaben: Hy-Zell Kaisersesch

Zeitraum
2020-01-01  –  2024-12-31
Bewilligte Summe
472.826,00 EUR
Ausführende Stelle
Verbandsgemeindeverwaltung Kaisersesch, Kaisersesch, Rheinland-Pfalz
Förderkennzeichen
03EWR010F
Leistungsplansystematik
Regionale Versorgungskonzepte [EA2112]
Verbundvorhaben
01204183/1  –  Reallabor:SmartQuart
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK.IIB5)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESN3)
Förderprogramm
Energie
 
Das Projekt SmartQuart wird von einem Konsortium durchgeführt, das alle zentralen Akteure eines Quartieres von der Planung über die Bewohner bis hin zum Energieversorger miteinander vereint. Zentrales Projektziel ist die Entwicklung einer modularen Blaupause für eine dezentrale Energie- und Wärmewende auf Quartiersebene. Um die Klimaziele zu erreichen, muss aus der Stromwende eine 'richtige' Energiewende gemacht werden, die die Sektoren Energie, Wärme und Mobilität stärker als bislang miteinander verknüpft. SmartQuart soll zeigen, dass dies innerhalb eines Quartiers und im Zusammenspiel mit benachbarten Quartieren bereits heute technisch und wirtschaftlich möglich ist. Essen und Bedburg in Nordrhein-Westfalen sowie Kaisersesch in Rheinland-Pfalz bilden gemeinsam dieses Reallabor. Die Stadtquartiere werden jeweils in sich und auch miteinander vernetzt, damit die vorhandenen Energieinfrastrukturen effizient genutzt werden können. Smart-Grid-Lösungen koppeln Wärme, Kälte, 'grünen' Strom, Wasserstoff und den Bereich Mobilität intelligent miteinander. Ziel ist es, in den Modellregionen eine klimaneutrale Energieversorgung zu erreichen. In allen drei Stadtquartieren beteiligen sich Bewohner, Energieversorger sowie lokale Technologieanbieter. SmartQuart repräsentiert typische Stadtquartiere in einem eng verdichteten, ländlichen sowie städtischen Raum, sodass die Konzepte auf andere Quartiere übertragbar sind. Die VG Kaisersesch unterstützt die Implementierung eines Partizipationssystems zur Bürgereinbindung im Quartier. Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit sind z.B. Workshops, Ideenwettbewerbe an Schulen, Nutzerbefragungen u.a. geplant, in denen über die Sektorenkopplung informiert wird. Dabei sollen Möglichkeiten und Chancen der Energiewende aufgezeigt werden, die sich für das eigene Energieverhalten auszahlen können. Ziel ist eine gezielte Bewusstseinsbildung, die zu einem verantwortungsbewussteren, nachhaltigem Umgang mit Energieverbrauch in allen Sektoren führen soll