Detailansicht: 1 von 3

 

Verbundvorhaben: DISEGO - Critical Components for Distributed and Secure Grid Operation; Teilvorhaben: Kontinuierliche Systemmodell-Verbesserung

Förderzeitraum
2022-11-01  –  2025-10-31
Bewilligte Summe
263.146,60 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
03EI6078D
Leistungsplansystematik
Netzführung und Rückwirkungen [EB1824]
Verbundvorhaben
01248720/1  –  DISEGO
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK.IIC6)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESI6)
Förderprogramm
Energie
 
Im Rahmen von DISEGO soll aufbauend auf bisherigen Arbeiten der Konsortialpartner ein softwarebasiertes Konzept erstellt werden, um die Netzausbaukosten in den Verteilnetzen zu verringern. Hierbei fokussiert sich das Konsortium auf vier essentielle, ineinandergreifende Komponenten: 1) minimalinvasive Netzzustandsüberwachung, 2) kontinuierliche Verbesserung der im Rahmen der Netzsteuerung erforderlichen Systemmodelle, 3) manipulationssichere und drahtlose Kommunikationsanbindung von dezentralen Energieanlagen über Weitbereichsfunk und 4) Integration der zuvor genannten Komponenten in die vorhandene physische und Software-Infrastruktur mittels einer eIoT-Plattform. Zwecks Evaluierung der zu erarbeitenden Lösungsansätze wird ein mehrstufiges Vorgehen angewandt. Zunächst erfolgt eine Untersuchung im Rahmen von analytischen Validierungen, Simulationen und Labortests. Nachdem hierbei der nötige Reifegrad nachgewiesen wurde, werden die Ansätze auf dem Innovationscampus von Stromnetz Hamburg erprobt. Daran anschließend erfolgt ein Feldtest mit realen Kunden im Netzgebiet der Stadtwerke Norderstedt. Mit Blick auf die Verwertung der Projektergebnisse umfasst das Projekt zudem Arbeiten zur Skalierbarkeit der entwickelten Ansätze, Standardisierungsmaßnahmen und regulatorische Empfehlungen. Die Universität Duisburg-Essen (UDE) verfolgt in ihrem Teilvorhaben folgende Teilziele: (Z1) Ergänzung des durch die Universität Duisburg-Essen entwickelten Energie-Optionsmodells (EOM) um eine kontinuierlich lernende Berechnungsebene (Z2) Erweiterung des bestehenden Netzsimulators um Mechanismen zur Zustandsabschätzung (Z3) Verbreitung / Transfer von Forschungsergebnissen