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Verbundvorhaben: EnOB: BIMpact - Entwicklung einer stabilen und sicheren IoT-basierten Gebäudeautomation unter Verwendung von KI-Metadatenanalyse und mehrsichtigen BIM-Modellen; Teilvorhaben: KI Metadatenanalyse

Förderzeitraum
2021-08-01  –  2024-07-31
Bewilligte Summe
412.293,08 EUR
Ausführende Stelle
aedifion GmbH, Köln, Nordrhein-Westfalen
Förderkennzeichen
03EN1043D
Leistungsplansystematik
Energieoptimierte Gebäude - Regelungstechnik, Betriebsoptimierung und Monitoring [EA4430]
Verbundvorhaben
01233124/1  –  EnOB: BIMpact
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK.IIC6)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESN1)
Förderprogramm
Energie
 
Der Energieverbrauch von Gebäuden in entwickelten Ländern ist für 40% des Gesamtenergieverbrauchs verantwortlich. Obwohl Gebäude einen hohen indirekten und direkten Einfluss auf Gesundheit, Umwelt und Wirtschaft haben, sind sie dennoch selten im Fokus von Nachhaltigkeitsdiskussionen. Energieeffizienzsteigerung und die aktive Einbindung (Flexibilisierung) von Gebäuden in ein Energiesystem der Zukunft, mit dem Wandel von einer auf große Kraftwerke und fossilen Energieträgern ausgerichteten Energieversorgung zu einer dezentral organisierten und regenerativen Erzeugung von Strom, Wärme und Kälte, haben in diesem Kontext enormes Potential einen Beitrag zu leisten. Ziel dieses Teilvorhabens ist die Entwicklung von marktorientierten Anwendungen auf Basis künstlicher Intelligenz (KI-Anwendungen). Dies soll die von der Branche aktiv geforderte cloudbasierte Datenanalyse weiter vorantreiben und auf ihrer Grundlage skalierende Effizienzsteigerungen und Flexibilisierungen ermöglichen. Der grundlegende Lösungsansatz ist, Daten aus Gebäuden ganzheitlich und skalierbar in einer ingenieurstechnisch-semantisch verstehbaren Form verfügbar zu machen und so die Brücke zwischen Ingenieurstechnik und Datenwissenschaften zu schließen. Dabei wird auf Plattformen zur technischen Datenerfassung, -speicherung, -bereitstellung und -strukturierung zurückgegriffen. Darauf aufbauend sollen die Anwendungen entwickelt werden, welche es verschiedenen Interessenshaltern, z.B. Ingenieurbüros, Anlagenbauern, Komponentenherstellern sowie Gebäudebesitzern und -betreibern, ermöglicht, einfach einen Nutzen und Mehrwert aus diesen Daten zu ziehen und damit neue Geschäftsmodelle zu eröffnen. Es soll das enorme ungenutzte Potential in Form des Schatzes an Betriebsdaten aus Gebäuden gehoben werden und unterschiedlichen Nutzergruppen über intelligente KI-Anwendungen neue Geschäftsmodelle ermöglicht werden. Diese umfassen beispielsweise Dienstleistungen wie die Effizienzsteigerung von Gebäuden.