Detailansicht: 31 von 3543

 

Verbundvorhaben: Plattform zur Synchronisation des regionalen Stromverbrauchs industrieller Anwender mit dezentraler Energieerzeugung in der Modellregion Aachen - Teilvorhaben: Entwicklung einer Trusted-Cloud Informations- und Kommunikationsarchitektur

Förderzeitraum
2015-08-01  –  2018-10-31
Bewilligte Summe
301.532,46 EUR
Ausführende Stelle
q.beyond AG - Q-Smart, Köln, Nordrhein-Westfalen
Förderkennzeichen
0325819H
Leistungsplansystematik
Integration von Flexibilitäten [EB1813]
Verbundvorhaben
01159966/1  –  Innovative Energieflexibilitäsplattform zur Synchronisation und Vermarktung des regionalen Stromverbrauchs industrieller Anwender mit dezentraler Energieerzeugung in der Modellregion Aachen
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK.IIC6)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESI4)
Förderprogramm
Energie
 
Das Forschungsvorhaben FlAixEnergy beinhaltet die Konzeption, Entwicklung und prototypische Implementierung einer Plattform zur Integration industrieller Verbraucher (sog. Smart Customer) als Flexibilitätscluster und dezentrale Erzeuger von regenerativer Energie, welche in sogenannten virtuellen Kraftwerken zusammengefasst werden. Kernelement der Plattform ist ein Mechanismus, der die Flexibilität der industriellen Verbraucher bewertet und ihnen damit eine Möglichkeit zur Partizipation am Energiemarkt (Regelenergiemarkt, Spotmarkt) ermöglicht. Dabei wird grundsätzlich ein Ausgleich auf lokaler Ebene (Verteilnetz) einem Ausgleich auf überregionaler Ebene (Übertragungsnetz) vorgezogen. Die Plattform wird in der Modellregion Aachen prototypisch umgesetzt. Das Forschungsvorhaben liefert damit einen Beitrag, die Energieversorgung wirtschaftlich und umweltverträglich zu gestalten und gleichzeitig eine hohe Versorgungssicherheit zu gewährleisten.Die zu entwickelnde FIAixEnergy-Plattform dient dem sicheren Betrieb von Energiemarktanwendern und basiert auf marktüblichen Basistechnologien (OpenStack), auf denen eine projektspezifische ITK-Architektur aufgebaut wird. Die Architektur gliedert sich in zwei wesentliche Säulen. Eine Säule bildet ein generisches Datenmodell für die Speicherung aller Informationen. Im direkten Zusammenhang damit stehen Funktionsmodule zur Schnittstellenanpassung für externe Datenquellen und die Konvertierung der Daten. Die zweite Säule beschreibt Compute-Modelle für die Ausführung von Funktions- und Automatisierungsmodulen. Die beiden Architektursäulen, sowie die notwendigen Schnittstellen und Funktionalitäten werden im Verlaufe des Projektes prototypisch konzipiert und implementiert. Die Entwicklung und Implementierung erfolgt auf Basis der im Projekt definierten Betriebs- und Testszenarien. Der prototypische Aufbau mündet in den Aufbau von Demonstratoren, anhand derer die Funktionalität und Wirkungsweise der FIAixEnergy-Plattform dargestellt wird.
Weitere Informationen