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Verbundvorhaben: EffizientesHeizen - Systematische Untersuchung und Bewertung der wirtschaftlichen und ökologischen Nachhaltigkeit von solarbasierten erneuerbaren Heizungssystemen im Vergleich mit alternativen Systemen

Förderzeitraum
2022-07-01  –  2025-12-31
Bewilligte Summe
494.463,34 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
03EN6014B
Leistungsplansystematik
Energieeffiziente Kältenutzung [EA4310]
Verbundvorhaben
01248338/1  –  EffizientesHeizen
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK.IIC6)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESN6)
Förderprogramm
Energie
 
Der Klimawandel und die zu dessen Eingrenzung notwendigen technisch-gesellschaftlichen Aufgaben stellen die größte Herausforderung des 21. Jahrhunderts dar. Die für den Gebäudebereich angestrebte Energieeffizienzstrategie erfordert die Identifikation technologischer Lösungen, die die Abhängigkeit von fossilen Ressourcen reduzieren. Im Bereich der gebäudetechnischen Anlagen fehlen hier die Instrumente und geeignete Daten. Die im Klimaschutzprogramm 2030 festgelegten und aktuell geschärften Ziele der Wärmeversorgung von Wohngebäuden hin zu nachhaltigen Systemen mit mindestens 65% erneuerbaren Energien in neuen Heizungsanlagen ab 2025 machen es erforderlich, die verschiedenen Technologien und Systeme ökologisch und ökonomisch zu vergleichen. Die Vergleichbarkeit ist erforderlich, um Endverbrauchern und Investoren die Möglichkeit zu geben, die objektiv nachhaltigste Lösung auszuwählen. Zudem erlaubt sie volkswirtschaftlich vorteilhafte Lösungen zu identifizieren und die Wirkung von steuernden Maßnahmen abzuschätzen. Zur Ermittlung der Kosten und der ökologischen Wirkungen werden aktuell verschiedene Bewertungsansätze herangezogen und unterschiedlich ausgestaltet, wodurch Vergleiche nicht belastbar sind. Ein Mangel an aktuellen und gut zugänglichen Sachbilanzen erschwert die vergleichende Bewertung zusätzlich. Diese Mängel will das Projekt beheben und die vorhandenen Methoden weiterentwickeln und ausdifferenzieren, die die Analyse der ökologischen und ökonomischen Wirkungen der Bereitstellung von Wärme in Wohngebäuden ermöglichen. Diese sollen sich an einheitlichen Grundsätzen orientieren und zu einem gemeinsamen methodischen Bewertungsansatz verknüpft werden. Herausfordernd ist hierbei, dass der Bewertungsansatz Variationen von Einflussgrößen, wie bspw. Energiekosten oder Umweltwirkungen der Strombereitstellung, abbilden können muss sowie den für technische Investitionen im Immobiliensektor erforderlichen Bewertungshorizont von mehreren Jahren berücksichtigen muss.