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Verbundvorhaben MINFRA: Modellierung gekoppelter Infrastrukturen in Energiesystemen; Teilvorhaben: Koordination und Systemanalyse Schwerpunkt Wärmemarkt

Förderzeitraum
2021-05-01  –  2024-04-30
Bewilligte Summe
416.289,00 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
03EI1039A
Leistungsplansystematik
Querschnittsaufgaben - Systemanalyse [EA3310]
Verbundvorhaben
01226341/1  –  MINFRA
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK.IIC5)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESI1)
Förderprogramm
Energie
 
Ziel dieses Forschungsvorhabens ist die Analyse der Auswirkungen der Klimaziele auf das Energiesystem und die Infrastrukturen die sich durch äußere Rahmenbedingungen ändernden. Dazu sollen zur Untersuchung der notwendigen Systemtransformationen quantitative Analysen mithilfe der Energiesystemmodelle TIMES und NESTOR durchgeführt werden. Ziel des Projekts ist die Beantwortung der folgenden Fragestellungen: ' Wie wirken sich unterschiedliche CO2-Minderungsstrategien für das deutsche Energiesystem auf bestehende und zukünftige Energieversorgungsinfrastrukturen aus? ' Wie lassen sich vernetzte Energieinfrastrukturen (und deren Wechselwirkungen) in Energiesystemmodellen abbilden? Hierfür ist eine methodische Erweiterung der Energiesystemmodelle erforderlich, d.h. die adäquate Abbildung von Infrastrukturen. Um dies zu ermöglichen, erfolgt der Einsatz dezidierter Infrastrukturmodelle (Strom-, Gas-, Wärme- und Wasserstoffnetz). Die Modelle sollen eingesetzt werden, um die zur Implementierung in Energiesystemmodellen erforderlichen Parameter zu ermitteln. Hierfür erfolgt eine Kopplung der Modelle über Soft-Links. Über einen iterativen Prozess erfolgt eine Annäherung der Modelle. Daraus wird eine anwendbare Vorgehensweise zur genaueren Abbildung von Infrastrukturen in Energiesystemmodellen abgeleitet inkl. eines frei verfügbarem Referenzdatensatz. Ziel des Teilprojektes ist es neben der Koordination des Projektes einerseits die detaillierte Untersuchung der Potentiale des Wärmenetzes im Rahmen der Energiewende, inkl. möglicher Restriktionen und Wechselwirkungen mit anderen Infrastrukturen, und andererseits die Entwicklung einer deutlich verbesserten Abbildung von Infrastrukturen im Energiesystemmodell TIMES PanEU. Darauf aufbauend sollen quantitative Aussagen zur Rolle der einzelnen Infrastrukturen im Rahmen der Energiewende aus einer gesamtsystemischen Perspektive erarbeitet werden.