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Verbundvorhaben: CO2-Syn - Stoffliche CO2-Nutzung aus Zementwerkprozessgasen mit gekoppelten elektrochemischen und thermisch katalysierten Prozessen; Teilvorhaben: CO2-Syn - Katalytische Verfahren & Systemintegration

Förderzeitraum
2022-02-01  –  2025-01-31
Bewilligte Summe
891.101,56 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
03EE5104A
Leistungsplansystematik
CO2 Nutzung bei Industrieprozessen [EA1370]
Verbundvorhaben
01238807/1  –  CO2-Syn - Stoffliche CO2-Nutzung aus Zementwerkprozessgasen mit gekoppelten elektrochemischen und thermisch katalysierten Prozessen
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK.IIC6)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESE5)
Förderprogramm
Energie
 
Ziel des Vorhabens »CO2-Syn« ist es, einen Prozess für die direkte Nutzung von verdünnten sowie verunreinigten CO2-Prozessgasen aus der Zementindustrie für die Synthese von Olefinen und höheren Alkoholen zu entwickeln. Ein solcher Carbon Capture and Utilization Prozess kann dazu beitragen, die CO2-Emissionen der Zementindustrie deutlich zu reduzieren. Der in »CO2-Syn« entwickelte Prozess umfasst zwei Schritte: 1) eine elektrokatalytische Reduktion von CO2 und H2O zu Synthesegas und 2) die anschließende thermokatalytische Umwandlung zu Olefinen und höheren Alkoholen. Olefine und höhere Alkohole sind wichtige Basischemikalien bzw. alternative Treibstoffe, die bisher auf Basis fossiler Rohstoffe hergestellt werden. Es sollen robuste, vergiftungsresistente Elektroden und Katalysatoren für den zweistufigen Prozess entwickelt werden, sodass die CO2-Prozessgase aus dem Zementwerk ohne aufwändige Reinigung oder Konditionierung direkt genutzt werden können. Neben der Technologieentwicklung soll parallel ein Konzept zur Integration eines solchen Prozesses an einem Zementwerk entwickelt werden, um einen schnellen Transfer in die Anwendung zu ermöglichen.