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WindNODE - Das Schaufenster für intelligente Energie aus dem Nordosten Deutschlands; Teilvorhaben: Realisierung der Energiewende im Niederspannungsnetz der Zukunft im Quartier 'Marienthal' der Modellregion Zwickau

Förderzeitraum
2016-12-01  –  2021-03-31
Bewilligte Summe
2.091.937,78 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
03SIN546
Leistungsplansystematik
Integration von Flexibilitäten [EB1813]
Verbundvorhaben
01171449/1  –  WindNode
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK.IIIC6)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESI5)
Förderprogramm
Energie
 
Das Ziel ist der Aufbau eines intelligenten NS-Netzes für die Umsetzung der Energiewende. Mit dem Einsatz von Energiespeichern, dem Einbinden von Smart Metern, Smart Buildings, Elektromobilität sowie intelligenten Verbrauchern wird die Flexibilisierung der Erzeuger und der Endverbraucher erreicht. Die regenerativen Erzeuger, die Energiespeicher, die Wohnungen/Verbraucher und das Energieversorgungsnetz werden mit einer IKT-Infrastruktur vernetzt. Die Daten aus der dieser Infrastruktur werden zur Entwicklung und Anwendung von Prognoseverfahren sowie für die Gewinnung von Steueralgorithmen für Energiespeichersysteme und das Energieversorgungsnetz genutzt. Relevante Möglichkeiten des Energiemarktes werden abgedeckt, Anbindungen an eine Modellstadt-übergreifende IKT-Vernetzung erprobt sowie die Nutzerakzeptanz evaluiert. In der anfänglichen Sortierungsphase werden die Netzwerkstrukturen aufgebaut, eine erweiterte Grundlagen und Umfeldanalyse durchgeführt und das betreffende Niederspannungsnetz in einer Simulation für die Ist-Netzanalyse modelliert. In der folgenden Konzeptionsphase werden die anzuwendenden Quartierskonzepte erstellt und ein dezentraler Energiemarkt und die erforderlichen Abrechnungsmodelle konzipiert. Mit den Konzepten werden die IKT-Strukturen, die erforderlichen Schnittstellen, das Steuerungssystem, die Betreibermodelle und Abrechnungssysteme prototypisch umgesetzt. Mit den ersten erfolgreichen Prototypen erfolgt der Feldtest. Dazu wird das Messsystem, ein Sensor- und Aktornetz für die Wohnungen/Verbraucher, die Energiespeichersysteme und deren Steuerung, eine Lebensdaueruntersuchung der Energiespeicher, die IKT-Infrastruktur, die Einbindung der Elektromobilität, der Aufbau der Monitoringsysteme im Kompetenzzentrum als 'besuchbarer Ort', der quartiersbezogene Energiemarkt und die erforderlichen Abrechnungsprozesse umgesetzt. Danach erfolgt eine Evaluierungsphase.
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