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Verbundvorhaben: Modellvergleich zur Wirkungsanalyse politischer Steuerungsinstrumente - Teilprojekt: Anwendung des Models PowerFlex

Förderzeitraum
2019-01-01  –  2022-05-31
Bewilligte Summe
123.663,00 EUR
Ausführende Stelle
Öko-Institut. Institut für angewandte Ökologie e.V., Freiburg im Breisgau, Baden-Württemberg
Förderkennzeichen
03ET4075B
Leistungsplansystematik
Querschnittsaufgaben - Systemanalyse [EA3310]
Verbundvorhaben
01184354/1  –  Modellvergleich zur Wirkungsanalyse politischer Steuerungsinstrumente (MODEX-POLINS)
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK.IIC5)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESI1)
Förderprogramm
Energie
 
Energiesystemmodelle und Elektrizitätsmarktmodelle werden regelmäßig dazu genutzt, Zielszenarien, Entwicklungspfade und Technologieoptionen für das deutsche (und europäische) Energiesystem zu untersuchen. Daneben werden die Modelle aber auch immer wieder im Rahmen von Studien für verschiedene öffentliche Auftraggeber dazu eingesetzt, die Auswirkungen konkreter, ggf. kurzfristig umzusetzender politischer Steuerungsmaßnahmen zu analysieren. Auch Energieunternehmen nutzen derartige Modelle, um die Auswirkungen politischer Maßnahmen z. B. im Kontext von Investitionsentscheidungen für Erneuerbare Energieträger zu untersuchen. Im Rahmen dieses Forschungsprojektes sollen drei Modellexperimente mit unterschiedlicher thematischer Ausrichtung durchgeführt werden, um anhand dieser drei Beispiele gemeinsam ein verbessertes Verständnis der relevanten Zusammenhänge zwischen Modellierungsspezifika und Ergebnissen einer Wirkungsanalyse politischer Instrumente zu erzielen. Es geht hierbei im vorliegenden Projekt explizit nicht um konkrete Politikberatung, sondern um die Verbesserung der Modellqualität und -validität im Hinblick auf zukünftige mögliche Anforderungen der Politikberatung. Für diesen Anwendungszweck ist insbesondere die Abbildung von bestehenden Anlagen und Marktmechanismen sowie eine sorgfältige Kalibrierung relevant. Dementsprechend ist ein Modellvergleich mit Blick auf 2050 für die Verbesserung der Modelle zur Politikberatung nur wenig hilfreich, vielmehr liegt der Fokus auf kürzeren Zeithorizonten bis ca. 2030.
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