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Verbundprojekt: Integration des Wärmesektors in das open-source Modellierungswerkzeug 'oemof' (open engery modelling framework) - Teilvorhaben: Definition und Analyse von Einzelkomponenten, Teil- und Gesamtsystem

Förderzeitraum
2017-07-01  –  2020-09-30
Bewilligte Summe
301.642,69 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
03ET4047B
Leistungsplansystematik
Querschnittsaufgaben - Systemanalyse [EA3310]
Verbundvorhaben
01180711/1  –  Integration des Wärmesektors in das open-source Modellierungswerkzeug
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK.IIC5)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESI1)
Förderprogramm
Energie
 
Im Zuge der Energiewende wachsen die Märkte für Strom und Wärme zusammen. Um nachhaltige Investitionsentscheidungen zu treffen, müssen sie daher gekoppelt betrachtet und sektorübergreifend modelliert werden. Das Projekt baut auf das bestehende open-source Werkzeug oemof auf, das ein institutsübergreifendes Team, u.a. das RLI, als ein flexibles Tool für die Modellierung von komplexen Energiesystemen entwickelt. Ziel des Projektes ist die Integration aller wichtigen Komponenten des Wärmesektors in oemof, sodass die Betrachtung relevanter Fragestellungen der Wärmewende unter Berücksichtigung des Gesamtsystems möglich wird. Hierfür müssen bestehende Komponenten erweitert und neue Berechnungsbausteine erstellt werden. Zudem sind Ansätze zur Berücksichtigung unterschiedlicher Temperaturniveaus sowie zur Modellierung von Energiespeichern neu zu entwickeln bzw. auszubauen. Mit dem erweiterten Werkzeug sollen praxisrelevante Energiesysteme analysiert und optimiert werden, die von den Projektpartnern eingebracht werden. In 10 Arbeitspaketen werden zunächst relevante Systeme, Marktdaten und Zielfunktionen definiert. Diese unterscheiden sich sowohl in der Größe (Region/Quartier), als auch in der Versorgungsaufgabe und der zeitlichen Entwicklung (wachsender/schrumpfender Markt). Daraus werden Anforderungen für die Berechnungsbausteine abgeleitet und in Berechnungsfunktionen umgesetzt. Die Eignung des erweiterten Werkzeugs wird anhand von Simulationen der definierten Systeme nachgewiesen. Dies alles wird begleitet durch die Betreuung von oemof-Anwendern, die mit Dokumentationen, Schulungen sowie einem Help-Desk-Angebot unterstützt werden.
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