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Verbundvorhaben: Smart_Conditioning - Realisierung und Validierung eines massentauglichen Konditionierprozesses für PEM-Brennstoffzellen und direkte Umsetzung in einem Funktionsmuster für eine Serienanlage; TV: Definition eines Serienkonditionierprotokolls und Realisierung des Serienanlagen-Funktionsmusters

Förderzeitraum
2022-08-01  –  2025-07-31
Bewilligte Summe
2.232.304,10 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
03EN5029A
Leistungsplansystematik
Brennstoffzellen - Weitere Technologien und nicht zugeordnet [EA2259]
Verbundvorhaben
01249197/1  –  Smart Conditioning
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK.IIC6)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESN5)
Förderprogramm
Energie
 
Auf dem Weg zur Erreichung der Klimaziele der Bundesregierung und der Europäischen Union muss der Verkehrssektor einen gewichtigen Beitrag leisten. Brennstoffzellen werden hierbei eine wichtige Rolle spielen. Um jedoch einen großflächigen Einsatz von Brennstoffzellen zu ermöglichen, müssen diese schnell und kostengünstig in großer Stückzahl gefertigt werden können. Ein wesentlicher Prozessschritt der Brennstoffzellenfertigung, der nach heutigem Stand der Technik noch weit von der Serienreife entfernt ist, ist die Konditionierung des Brennstoffzellenstacks. Technisch geschieht dies aktuell in einem zyklischen Abfahren verschiedener Betriebszustände, um so die spezifizierte Leistungsfähigkeit der Brennstoffzelle zu erreichen. Dieser Vorgang des Konditionierens dauert aktuell mehrere Stunden, da die am Markt verfügbaren Anlagen (PEM-Einzelprüfstände) und der Konditionierprozess an sich, lediglich für Forschungszwecke ausgelegt und die ablaufenden Wirkmechanismen teilweise noch nicht abschließend verstanden sind. Das Projektvorhaben beschäftigt sich mit der Erforschung und Analyse der komplexen Wirkmechanismen beim Konditionieren und der Realisierung und Validierung eines voll funktionsfähigen, seriennahen Funktionsmusters für eine Serienkonditionieranlage zur Konditionierung von Brennstoffzellen unter wirtschaftlichen Bedingungen. Das Funktionsmuster wird zweistufig realisiert. Zunächst werden relevante Module als Prozessentwicklungstester (PET) aufgebaut. Das Projektkonsortium setzt sich aus Brennstoffzellenhersteller, Zulieferindustrie und Wissenschaft zusammen, um eine ganzheitliche Betrachtung des Konditionierprozesses zu ermöglichen und die gewonnen wissenschaftlichen Erkenntnisse direkt in der Brennstoffzellenfertigung in Form eines Feldtests implementieren und testen zu können.