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Rolle der Bioenergie im Strom- und Wärmemarkt bis 2050 unter Einbeziehung des zukünftigen Gebäudebestandes (Bio-Strom-Wärme)

Förderzeitraum
2016-07-15  –  2018-04-30
Bewilligte Summe
216.166,00 EUR
Ausführende Stelle
Öko-Institut. Institut für angewandte Ökologie e.V., Freiburg im Breisgau, Baden-Württemberg
Förderkennzeichen
03KB114
Leistungsplansystematik
Energetische Biomassenutzung [EB1920]
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK.IIC6)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESI5)
Förderprogramm
Energie
 
In diesem Projekt werden die Vor- und Nachteile verschiedener Einsatzpfade für die Bioenergie hin-sichtlich Effizienz und Klimaschutzwirkung im Rahmen einer Szenarienanalyse modellgestützt heraus-gearbeitet. Dabei werden sowohl die hochwertige energetische Verwertung von Biomasse, insbesondere der Einsatz von Reststoffen, als auch Innovationen und verbesserte Energietechnologien im Bereich der energetischen Biomassenutzung berücksichtigt. Zudem wird die Entwicklung von Heizungssystemen und des Wärmeschutzstandards im Gebäudebestand in der Szenarienanalyse detailliert berücksichtigt. Die aufgrund der begrenzten Biomassepotenziale zunehmend bestehende Notwendigkeit einer möglichst effizienten Biomassenutzung wird durch die Integration der Biomasseallokation in die Optimierung des Stromsystems aufgegriffen. Das Projekt gliedert sich in vier Arbeitspakete (AP): AP1: Auf Basis einer Literaturrecherche und mit Hilfe von Workshops zur projektübergreifenden Vernetzung werden für die Themenfelder Biomasse, Wärme und Strom Szenarien für eine mögliche zukünftige Entwicklung bis 2050 abgeleitet. AP2: Zur Abbildung des Gebäude-, Wärme- und Stromsektor werden die Modelle Building-STar und PowerFlex des Öko-Instituts eingesetzt (der Verkehrssektor wird als Konstante mit einbezogen). Um die Forschungsfragen zur optimalen Biomasseallokation beantworten zu können, werden die Modelle miteinander gekoppelt. Hierzu werden Schnittstellen definiert und die beiden bestehenden Modelle erweitert. AP3: Für die entwickelten Szenarien wird der optimierte Biomasseeinsatz im Strom- und Wärmesektor für die Stützjahre 2025, 2035 und 2050 berechnet und hinsichtlich ökonomischer, ökologischer und energiewirtschaftlicher Kennzahlen bewertet. AP4: Es werden Experten- und Stakeholder-Workshops durchgeführt, die der Vernetzung mit anderen Forschungsprojekten und Instituten dienen um Synergien zu nutzen, eine ausreichende Abgrenzung zu gewährleisten und um die Projektergebnisse zu diskutieren.
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