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Verbundvorhaben: IND-E - Dekarbonisierungs- und Elektrifizierungspotentiale in der deutschen Industrie - Daten, Akteure und Modelle, Teilvorhaben: Flexibilisierung, Strommarkteffekte und Netzauswirkungen der Elektrifizierung

Förderzeitraum
2021-03-01  –  2024-02-29
Bewilligte Summe
242.594,00 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
03EI1026B
Leistungsplansystematik
Querschnittsaufgaben - Systemanalyse [EA3310]
Verbundvorhaben
01213756/1  –  IND-E
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK.IIC5)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESI1)
Förderprogramm
Energie
 
Ziel des Vorhabens ist es, die Energiesystemanalyse in dem Bereich der Industriemodellierung zu stärken und dabei akteursspezifische Einflussfaktoren auf Defossilisierungsmaßnahmen sowie politische Rahmenbedingungen zu berücksichtigen. Hierbei werden fünf Modelle verwendet, die einen unterschiedlichen Analysefokus haben (Gesamtsystem Deutschland, Strommarkt Europa, lokale Energiesysteme - Einzelindustrien, Einzelinvestitionsentscheidungen, Strommarkt und Netzausbau). Die Analyse der Modellergebnisse und die daraus gewonnenen Erkenntnisse werden zusammengefasst und synthetisiert, um eine mehrdimensionale Grundlage für die Entwicklung von Defossilisierungsstrategien der Industrie zu schaffen. Im Teilvorhaben stehen die sich aus der Defossilisierung ergebenden neuen Anforderungen an das Stromsystem im Vordergrund. Es wird hierfür das Strommarktsimulationsmodell flexABLE um die zur Untersuchung des Industriesektors benötigten Elemente erweitert, und dieses methodisch mit den weiteren Modellen des Gesamtvorhabens integriert. Die systemischen Effekte der Elektrifizierung auf das Stromsystem werden analysiert. Hierzu werden entstehenden Strombedarfe und Flexibilitätspotentiale regional aufbereitet. Entstehende Stromflüsse, Engpässe und Möglichkeiten zur Engpassbehebung sowie auch verursachungsgerechte Aufteilungen der Netzkosten werden untersucht.