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EnEff: Stadt - Verbundvorhaben: TRAIL^2 - Transformation im ländlichen Raum ^2 - Teilvorhaben: dataTRAIL: systemische und effiziente Datenerfassung und Verarbeitung energetischer Gebäudequalitätsstandards

Förderzeitraum
2019-11-01  –  2023-06-30
Bewilligte Summe
776.638,00 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
03EN3006A
Leistungsplansystematik
Parameterstudien, methodische Untersuchungen zu Versorgungskonzepten [EA2111]
Verbundvorhaben
01194909/1  –  EnEff:Stadt: TRAIL2
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK.IIC6)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESN3)
Förderprogramm
Energie
 
Der in TRAIL begonnene Ansatz der Verzahnung der Wärme- und Stromkartierung mit weiteren Aspekten der Stadt- und Quartiersentwicklung, vornehmlich im ländlichen Raum und dort in Kommunen mit weniger als 10000 Einwohnern, soll in TRAIL2 weiter sowohl in der Tiefen- als auch in der Breitenwirkung untersucht und umgesetzt werden. Explizit sollen Qualität und Reichweite der Grundlagendaten verbessert sowie die energetischen Themen um weitere Ansätze, die sich aus Synergien und Kopplungen ergeben, ausgedehnt werden. Im Sinne von TRAIL2 meint 'Kopplung' die Überwindung der Systemgrenzen Energie, Wasser und Abfall. Die in TRAIL erstellte Pilotanwendung soll in TRAIL2 zu einem Demonstrationsprojekt ausgebaut werden, indem untersucht wird, inwieweit sich neue Forschungsansätze zielgruppenspezifisch aufgereitet in die TRAIL-Module einbinden und in der Realität prototypisch umsetzen lassen. Das gilt insbesonderer für die zukunfstfähige Datenhaltung, indem geeignete Schnittstellenentwickelt werden, um die zugrundeliegenden Daten stets aktuell halten zu können. Zudem soll das Thema des Datenschutzes sowie der Rechtssicherheit detaillierter in die Betrachtungen einfließen. Und schließlich soll die Datengrundlage auf Kommunen in anderen Bundesländern erweitert und untersucht werden, ob Daten auch interkommunal dargestellt und analysiert werden können. Im Teilvorhaben 'dataTRAIL': systematische und effiziente Datenerfassung und Verarbeitung energetischer Gebäudestandards' soll eine Methodik entwickelt, erprobt und evaluiert werden, die dem thermischen Konditionierungszustand/-bedarf größerer Gebäudebestände effizient, mit höherer Genauigkeit und mit deutlich geringerem Aufwand ermittelt als bisher. Anwendung sollen hierfür Thermografie-Aufnahmen finden, die mit Hilfe der zu entwickelnden Methodik ohne die normalerweise notwendigen Innentemperaturmessungen zu validen Ergebnissen führen.