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Verbundvorhaben FlexMex: Modellexperiment zur zeitlich und räumlich hoch aufgelösten Untersuchung des zukünftigen Lastausgleichs im Stromsystem mit den Modellen MarS und GENESYS-2

Förderzeitraum
2019-01-01  –  2022-04-30
Bewilligte Summe
158.128,00 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
03ET4077E
Leistungsplansystematik
Querschnittsaufgaben - Systemanalyse [EA3310]
Verbundvorhaben
01184366/1  –  Zeitlich und räumlich hoch aufgelöste Untersuchung des zukünftigen Lastausgleichs im Stromsystem
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK.IIC5)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESI1)
Förderprogramm
Energie
 
Die Ziele des Modellexperiments FlexMex sind einerseits die systematische Bewertung verschiedener Modellierungsansätze von Energiesystemmodellen und anderseits die Quantifizierung von Modellunsicherheiten auf Grundlage von Ensemblerechnungen. Dabei werden vielversprechende Modellansätze einer zeitlich und räumlich aufgelösten Analyse zukünftiger Stromversorgungen in Deutschland mit einem systematischen Ansatz miteinander verglichen. Die Fokussierung des ersten Teils des Modellexperiments auf einzelne Technologien erlaubt den Vergleich der bisherigen Ansätze zur Technologieabbildung und ermöglicht fundierte Schlussfolgerungen für die Erweiterung des Umfangs und ggf. der Auflösung und Charakterisierung der betrachteten Technologien. Die gemeinsame Analyse der Wechselwirkungen zwischen den Technologien im zweiten Experimentteil ermöglicht die Synthese von Möglichkeiten, die Modellierungen zu verbessern und die bisherigen Schlussfolgerungen zu schärfen. Das gemeinsame Anliegen des Konsortiums ist hierbei, die Robustheit von Ergebnissen und der für Politik und Gesellschaft abgeleiteten Erkenntnisse zu verbessern. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf der Bewertung verschiedener Lastausgleichsoptionen. Diese umfassen den Stromaustausch, Energiespeicher, regelbare Kraftwerke, die Abregelung fluktuierender Erzeugung, Lastmanagement sowie die flexible Kopplung zu den Sektoren Wärme und Verkehr. Seitens der RWTH beteiligen sich zwei Institute mit jeweils unabhängig entwickelten Modellen am FlexMex Experiment.