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Verbundvorhaben:Entwicklung von neuen interdisziplinären methodischen und analytischen Verfahren (Komplexitätsmanagement, räumliche Aggregation, zeitliche Aggregation, verbesserte Rechennutzung oder Nutzung neuer Optimierungsverfahren) zur Implementierung der Komplexität der Energiewende in Energiesystemmodelle.

Förderzeitraum
2018-10-01  –  2021-12-31
Bewilligte Summe
1.409.653,00 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
03ET4064A
Leistungsplansystematik
Querschnittsaufgaben - Systemanalyse [EA3310]
Verbundvorhaben
01181899/1  –  METIS
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK.IIC5)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESI1)
Förderprogramm
Energie
 
Das Energiesystem ist bereits heute durch einen sehr hohen Grad an Komplexität geprägt, der in Zukunft aufgrund der Energiewende und der Digitalisierung der Energiewirtschaft noch weiter zunehmen wird. Diese Komplexität gilt es, in geeigneter Form in neu zu entwickelnden Energiesystemmodellen zu implementieren. Kernaspekte der Modellentwicklung liegen dabei im Komplexitätsmanagement, der räumliche und zeitlichen Aggregation, einer verbesserten Nutzung der Rechenkapazitäten sowie der Nutzung neuer Optimierungsverfahren. Hierzu müssen neue methodische und analytische Verfahren entwickelt bzw. bestehende Verfahren weiterentwickelt werden. Die einzelnen Disziplinen Informatik, Mathematik und Ingenieurswissenschaft nutzen dabei je nach Art des Modells fachspezifische Vorgehensweisen. Ziel dieses Verbundprojektes ist es, dieses disziplinäre Wissen in einem interdisziplinären Verbundprojekt miteinander zu verknüpfen sowie für verschiedene Anwendungen allgemeingültige Ansätze zu definieren, welche die von den jeweiligen Fachdisziplinen praktizierten Vorgehensweisen durch strukturierte fachübergreifende Verfahren ersetzen und eine Vergleichbarkeit verschiedenster Energiesystemmodelle ermöglichen sollen. Weiterhin wird ein hoher Mehrwert für die Wissenschaft generiert, indem die in dem Projekt entwickelten neuen methodischen und analytischen Verfahren sowie ein vereinfachtes modulares Energiesystemmodell in Form von Open Source-Modellen veröffentlicht werden. Die entwickelten Verfahren werden hinsichtlich ihrer Performance in einem Ein-Knotenenergiesystemmodell und einem regionalisierten Mehr-Knotenenergiesystemmodell getestet. Verfahren und Schnittstellen dieser Modelle werden offen ausgelegt, so dass es möglich sein wird, von extern über Web-Applikationen auf das Modell zuzugreifen, um eigene Modellteile zu testen. Alle entwickelten Modelle werden in geeigneter Weise validiert und dokumentiert.
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