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Verbundvorhaben: DiMoWind-Inspect - Digitale Modellierungsprozesse in der wiederkehrenden Prüfung von Windenergieanlagen; Teilvorhaben: Automatisierte Schadensdetektion mittels Risslumineszenz

Förderzeitraum
2021-02-01  –  2024-01-31
Bewilligte Summe
61.239,00 EUR
Ausführende Stelle
MR Chemie GmbH, Unna, Nordrhein-Westfalen
Förderkennzeichen
03EE3039E
Leistungsplansystematik
Windenergie Offshore - Gründungen, Fundamente [EB1231]
Verbundvorhaben
01222216/1  –  DiMoWind-Inspect - Digitale Modellierungsprozesse in der wiederkehrenden Prüfung von Windenergieanlagen
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK.IIC6)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESE3)
Förderprogramm
Energie
 
Im Kontext aktueller Inspektions- und Instandhaltungsstrategien an Tragstrukturen derzeit betriebener Offshore-Windenergieanlagen auf Basis wiederkehrender Prüfungen (WKP) und derer gravierenden Nachteile hat das Gesamtvorhaben zum Ziel, Konzepte für eine flexible, vorausschauende Instandhaltung zu entwickeln und in konkreten Systemen umzusetzen. Neben der Einbindung digitaler Modelle zur Strukturbeschreibung unter Berücksichtigung aktueller Neuentwicklungen zur Datenverarbeitung ist es Ziel des Vorhabens, neu- bzw. weiterentwickelte Methoden zur Schadensfrüherkennung in das vorgenannte neuartige Instandhaltungssystem zu integrieren. Im Rahmen dieses Teilvorhabens soll dazu das kürzlich entwickelte Verfahren der Risslumineszenz insofern weiterentwickelt werden, dass Informationen zu neu entstandenen oder bereits vorhandenen Ermüdungsrissschäden an den Tragstrukturen automatisiert erfasst und im Inspektions- und Instandhaltungssystem verarbeitet werden. Dabei erfolgt die Automatisierung über die Implementierung zu entwickelnder KI-Algorithmen. Gleichzeitig ist das Beschichtungssystem des Risslumineszenzverfahrens so weiterzuentwickeln, dass es den offshore vorhandenen hohen Anforderungen an Sensitivität, Zuverlässigkeit und Robustheit gerecht werden kann. Dazu müssen insbesondere die mechanische und die chemische Beständigkeit, u. U. auch für eine Integration in vorhandene Korrosionsschutzsysteme optimiert werden. Weiterhin sind zur Berücksichtigung der erhöhten Anforderungen offshore auch hardwareseitige Anpassungen und Weiterentwicklungen erforderlich (Kameratechnik, Beleuchtung). In einer prototypischen Umsetzung an einer Offshore-Tragstruktur im Betrieb eines Vorhabenpartners werden planmäßig erste Erfahrungen zur Applikation unter realen Umständen sowie zum praktischen Einsatz der lumineszenzbasierten Risserkennung gewonnen sowie die Integration der erzielten Informationen in das zuvor beschriebene vorausschauende Instandhaltungskonzept getestet.