Detailansicht: 3 von 114

 

Verbundvorhaben: DC-Industrie - Intelligentes offenes DC-Netz in der Industrie für hocheffiziente Systemlösungen mit elektrischen Antrieben; Teilvorhaben Lenze: Entwicklung DC-Industrie-konformer Antriebstechnik

Förderzeitraum
2016-07-01  –  2019-09-30
Bewilligte Summe
301.170,00 EUR
Ausführende Stelle
Lenze SE, Aerzen, Niedersachsen
Förderkennzeichen
03ET7558F
Leistungsplansystematik
Netzplanung und -auslegung [EB1823]
Verbundvorhaben
01169609/1  –  DC-Industrie
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK.IIC6)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESI6)
Förderprogramm
Energie
 
Ziel des Forschungsprojektes 'DC-INDUSTRIE' ist die bedarfsorientierte Verteilung von Energie innerhalb von Produktionsanlagen mit einem Höchstmaß an Energiewiederverwendung und einer Minimierung von Wandlungsverlusten. Dabei soll die Möglichkeit bestehen, regenerative Energiequellen und Energiespeicher einfach und flexibel einzubinden. So wird die Energieeffizienz in der Produktion deutlich gesteigert und die Erschließung weiterer Potenzialfelder über die isolierte Optimierung von Einzelgeräten hinausgehend ermöglicht. Eine über das DC-Netz versorgte Produktion ist robust hinsichtlich schwankender Netzqualität und kann flexibel auf schwankende Energieangebote reagieren. Das trägt zu einer Stabilisierung des Energienetzes bei. Wichtige Schritte zur Zielerreichung sind standardisierte Schnittstellen, die Erhöhung der Leistungsdichte innerhalb der elektrischen Antriebe sowie der Wegfall dezentraler AC/DC Wandlung in den Umrichtern. Lenze konzentriert sich im Rahmen des Teilvorhabens auf die Erforschung optimierter Mehrachswechselrichter und dezentraler Antriebe mit DC-Kopplung (besonders kleine und besonders große Leistungen), für die bisher keine DC-Industrie-konformeTechnik am Markt vorhanden ist. Lenze arbeitet an allen Arbeitspaketen AP1-AP6 mit und fokussiert sich speziell im Arbeitspaket 3 auf die Erstellung von Machbarkeitsstudien, die Entwicklung und Konzipierung von Demonstratoren und im Arbeitspaket 5 auf deren Evaluierung in Modellanwendungen.
Weitere Informationen