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Verbundvorhaben: MODEX-EnSAVes ' Modellexperimente zu Entwicklungspfaden für neue Stromanwendungen und deren Auswirkungen auf kritische Versorgungssituationen, Teilvorhaben: Anwendung von PowerACE und TE3

Förderzeitraum
2019-01-01  –  2021-12-31
Bewilligte Summe
190.327,00 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
03ET4079D
Leistungsplansystematik
Querschnittsaufgaben - Systemanalyse [EA3310]
Verbundvorhaben
01184475/1  –  MODEX-EnSAVes: Entwicklungspfade für neue Stromanwendungen und deren Auswirkungen auf kritische Versorgungssituationen
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK.IIC5)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESI1)
Förderprogramm
Energie
 
Ziel des KIT durch die Teilnahme am Modellvergleich des MODEX-EnSAVes Projekts ist es, die eigenen Modelle thematisch ähnlichen Modellen gegenüberzustellen, um im intensiven Austausch mit anderen Energiesystem- und Strommarktmodellierern ein besseres Verständnis für die Auswirkungen unterschiedlicher Modellierungsansätze sowie deren spezifische Vor- und Nachteile zu erwerben. Unterschiede in den Modellergebnissen können dabei beispielsweise von der zugrundeliegenden Modelllogik, der unterschiedlichen Parametrisierung und der zeitlichen und räumlichen Abbildungsstruktur des realen Systems im Modell herrühren. Weiterhin können durch den Vergleich verschiedener Modelle auch Anregungen für zukünftige Modellweiterentwicklungen und -verbesserungen entstehen. Darüber hinaus sollen Erfahrungen im Bereich der Modellkopplung gesammelt werden, um ein besseres Verständnis für den Nutzen und Aufwand mehrfachiterativer Kopplungen zu erwerben. Der Modellvergleich soll vor dem Hintergrund eines konkreten Anwendungsfalles umgesetzt werden, indem der Markthochlauf neuer Stromanwendungen (Elektromobilität und Wärmepumpen) sowie dessen Auswirkungen auf das Energiesystem im Allgemeinen und die Versorgungssicherheit im Speziellen analysiert werden. Im Konsortium beteiligt sich das KIT hierfür mit den Modellen PowerACE (agentenbasierte Strommarktsimulation) sowie TE3 (systemdynamische Verkehrsmodellierung).