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Verbundvorhaben: TurboGruen - Turbomaschinen für Energiespeicher und grüne Brennstoffe; Teilvorhaben: 1.1

Förderzeitraum
2021-07-01  –  2024-06-30
Bewilligte Summe
142.398,05 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
03EE5069A
Leistungsplansystematik
Konventionelle Kraftwerkstechnik - Komponentenentwicklung [EA1312]
Verbundvorhaben
01232326/1  –  TurboGruen - Turbomaschinen für Energiespeicher und grüne Brennstoffe
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi.IIC6)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESE5)
Förderprogramm
Energie
 
Im Einklang mit den Zielsetzungen des 7. Energieforschungsprogramms greift das projektierte Verbundprojekt der AG Turbo 'Turbomaschinen für Energiespeicher und grüne Brennstoffe ' TurboGrün' Arbeiten auf, die das geänderte Anforderungsprofil der Turbomaschinen in der Energiewende reflektieren. Die Absicht der massiven Ausweitung der erneuerbaren Energiewandlung basierend auf Wind und Sonne hat große Auswirkungen auf den bestehenden Kraftwerkspark, der an die volatile Natur der erneuerbaren Energieträger angepasst werden muss. Aus der Sicherstellung des absehbaren, hohen Zusatzbedarfs elektrischer Energie aufgrund des zunehmenden Ausbaus der Elektromobilität und der Elektrifizierung der industriellen Wertschöpfung resultiert die stetig steigende und zuverlässige Verfügbarkeit von nachhaltig erzeugter elektrischer Leistung. Insbesondere gekoppelte Anlagen (GuD und KWK), die mit regenerativ erzeugten Brennstoffen sicher betrieben werden können, zeichnen sich durch ihre hohen Brennstoffausnutzungsgrade für die Erzeugung von Strom und Wärme aus. Sie sind somit auch in längeren Phasen mit unzureichender Leistungsbereitstellung aus erneuerbaren Energien (Nachtzeiten, Winterperiode) durch ihre hohe Zuverlässigkeit und hohe Effizienz bei niedrigen Investitionskosten für die Versorgungssicherheit unverzichtbar. Die mit regenerativ erzeugten Kraftstoffen betreibbaren Gasturbinen zeichnen sich darüber hinaus durch ausgezeichnete Schnellstarteigenschaften, hohe Lastgradienten und sehr gute Möglichkeiten zur Netzstabilisierung aus. Im Zuge der neu etablierten nationalen Wasserstoffstrategie sollen sie in Zukunft mit 'grünem' Wasserstoff betrieben werden, der langfristig mit überschüssigen regenerativen Energien erzeugt werden soll. Damit ergeben sich neue Herausforderungen für die etablierten Kraftwerkshersteller, die einen erheblichen Forschungsbedarf generieren, aber das Potential beinhalten, auch zukünftig innovative und überlegene Produkte 'Made in Germany'.