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Verbundvorhaben: EnOB: Plus-EQ-Net - Netzneutrales Wohn- und Geschäftshaus pulsG in Geretsried; Teilvorhaben: Planung und Umsetzung, Monitoring, Betriebsoptimierung, wissenschaftliche Koordination.

Förderzeitraum
2015-06-01  –  2021-07-31
Bewilligte Summe
933.874,00 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
03ET1299A
Leistungsplansystematik
Energieoptimierte Gebäude - Gebäudetechnik [EA4420]
Verbundvorhaben
01160543/1  –  EnEff: Stadt: +EQ-Net
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi.IIC6)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESN1)
Förderprogramm
Energie
 
Das Vorhaben '+EQ-Net' basiert auf den Einsatz marktreifer Anlagentechnik, der Einbindung von regenerativem Strom sowie der Entwicklung eines intelligenten, zukunftsfähigen Energiekonzeptes, welches an einem Pilotprojekt umgesetzt werden soll. Durch die Kombination von Strom- und Wärmespeichern mit regenerativen Energieerzeugern und Kraft-Wärme-Kopplung wird ein netzneutraler elektrischer Betrieb mit maximalen Eigendeckungs- und Eigennutzungsgraden angestrebt. Es werden verschiedene Möglichkeiten der Wärme- und Stromspeicherung bzw. -erzeugung in die Betrachtungen einbezogen. Das Versorgungskonzept soll in der Lage sein, regulierenden Einfluss auf die elektrische Infrastruktur nehmen zu können. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem neuartigen Ansatz der hybriden Wärmebereitung für Heizung und Warmwasser. Hierdurch wird die nutzerabhängige Warmwasserversorgung mit individuellen Temperaturansprüchen von der zentralen Energiebereitstellung entkoppelt und somit ein Betrieb auf niedrigem Temperaturniveau sichergestellt. Durch die Hybridisierung der Wärmeerzeugung wird zusätzlich eine direkte Wärmebereitstellung aus regenerativem Strom realisiert (Power-to-Heat). Es kommen Simulationen zum Einsatz. Neben der energetischen Bewertung mit Hilfe eines Monitorings wird ein Betriebsoptimierungs-Tool entwickelt und eine Verbrauchs-Visualisierung aufgebaut. '+EQ-Net' ist auf vier Jahre angelegt. Zunächst erfolgt die Planung des Pilotprojektes als netzneutrales Quartier unter Einsatz von Simulation. Danach folgt die bauliche Umsetzung. Parallel zum Bau wird ein Monitoring aufgebaut. Im Anschluss findet eine mindestens zweijährige Monitoring-Phase statt. Das Monitoring wird zur Betriebsoptimierung mit einem eigenentwickelten Tool und der Ausstattung des Quartiers mit Verbrauchs-Visualisierung genutzt. Die Erkenntnisse werden sowohl den Nutzern und Planern des Projektes als auch der Allgemeinheit zugänglich gemacht und im Endbericht zusammengefasst.