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Verbundvorhaben: CompactWind - Erhöhung des Flächenenergieertrags in Windparks durch avancierte Anlagen- und Parkregelung, Teilvorhaben der Technischen Universität München

Förderzeitraum
2014-12-01  –  2016-11-30
Bewilligte Summe
228.693,00 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
0325492D
Leistungsplansystematik
Logistik, Anlageninstallation, Instandhaltung und Betriebsführung [EB1250]
Verbundvorhaben
01121505/1  –  CompactWind
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi.IIC6)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESE2)
Förderprogramm
Energie
 
Der Anlass für die Erweiterung um die TU München (TUM) als zusätzlichen Projektpartner sind neuartige Forschungsperspektiven, die sich erst seit Mai 2013 durch die Einrichtung des Lehrstuhls für Windenergie an der TUM eröffnen. Einerseits ist es in Windkanalversuchen mit hochwertigen Windenergieanlagenmodellen möglich durch systematische Variation von Anlagenparametern unter reproduzierbaren Laborbedingungen eine experimentelle Absicherung und Stärkung der neu entwickelten Modelle zur Nachlaufablenkung und den darauf aufbauenden Regelungsverfahren zu erzielen. Andererseits sollen durch einen neuartigen Beobachteransatz die im Projekt entwickelten Regelungsverfahren leistungsfähiger in der Praxis umgesetzt werden können. Insgesamt wird die geplante Erweiterung des Projekts um die TUM die auch international führende Position des Projekts weiter stärken, die Vernetzung der deutschen Windenergieforschung fördern und die Verwertungsaussichten einschließlich der Schutzrechtssituation für die deutsche Windenergieindustrie weiter verbessern. In der ersten Phase werden Windgeschwindigkeitsmessungen vor und hinter einer Modellturbine im Windkanal durchgeführt. Zur Verwirklichung dieses Ziels werden LiDAR-Geräte von ForWind-OL entwickelt und zur Verfügung gestellt. Diese Messergebnisse werden zur Validierung von Nachlaufmodellen und Regelungsstrategien genutzt. In der zweiten Phase wird ein multifunktionaler Individual Pitch Control (IPC) Algorithmus entwickelt und in Windkanalversuchen validiert. Zusätzlich werden Versuche genutzt, um den Effekt aktiven Gierens und aktiver Blattverstellung auf die Nachlaufablenkung zu verstehen. Die TUM wird außerdem einen Wind-Beobachter, welcher Windinterferenzzustände am Rotor erkennt, entwickeln und validieren. Die dritte Phase wird zur Demonstration der gesamten Windturbinen- und Windpark-Regelungstechnologie genutzt. Versuche werden im Windkanal durchgeführt.
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