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Verbundprojekt: Kostenreduktion in der Solarthermie durch standardisierte Komponenten und Schnittstellen (KOST); Teilprojekt: Montagesysteme, Regler und Standardisierung

Förderzeitraum
2016-04-01  –  2019-03-31
Bewilligte Summe
257.150,00 EUR
Ausführende Stelle
Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE), Freiburg im Breisgau, Baden-Württemberg
Förderkennzeichen
0325860B
Leistungsplansystematik
Systemtechnik solares Heizen und WW- Bereitung für Großanlagen [EB2030]
Verbundvorhaben
01165806/1  –  KOST
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi.IIC6)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESN6)
Förderprogramm
Energie
 
Um die von der Bundesregierung vorgegebenen Klimaschutzziele zu erreichen, kommt dem Einsatz erneuerbarer Energien zur Wärmeerzeugung im Allgemeinen und der Solarthermie im Besonderen eine entscheidende Bedeutung zu. Allerdings bleibt die Entwicklung des Marktes für thermische Solaranlagen und deren Komponenten gegenwärtig deutlich hinter den ursprünglichen Erwartungen zurück. Ursächlich hierfür sind primär die im Vergleich zu anderen regenerativen Wärmeerzeugungstechnologien relativ hohen Wärmegestehungskosten solarthermischer Anlagen. Für eine deutliche Steigerung des Anteils der Solarwärme am zukünftigen Energiemix ist daher eine signifikante Reduktion der solaren Wärmepreise eine entscheidende Voraussetzung. Ziel des Vorhabens 'KoST' ist daher eine Verringerung der solaren Wärmegestehungskosten um ca. 40 % zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Solarthermie gegenüber anderen Wärmeerzeugungstechnologien. Das Fraunhofer ISE arbeitet im Verbundkonsortium im Wesentlichen an folgenden Themenfeldern: 1. Standardisierung von Montagesystemen und Anbindungsschnittstellen mit dem Ziel einer deutlichen Vereinfachung der Montage sowie einer Erhöhung der Kombinationsmöglichkeiten und des damit verbundenen Wettbewerbs, 2. Entwicklung und Definition von Solarreglerstandards hinsichtlich Ein- und Ausgängen, Kommunikationsschnittstellen und Bedienung, Symbolik und Fehlererkennung. Das Fraunhofer IAO unterstützt das Gesamtvorhaben in nahezu allen Arbeitspaketen und analysiert dabei vor allem die erforderlichen Standardisierungsgrade um signifikante Kostensenkungen zu erreichen.
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