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Verbundprojekt: Kostenreduktion in der Solarthermie durch standardisierte Komponenten und Schnittstellen (KOST); Teilprojekt Kollektoren,Speicher, Gesamtsystem

Förderzeitraum
2016-04-01  –  2019-06-30
Bewilligte Summe
522.519,00 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
0325860A
Leistungsplansystematik
Systemtechnik solares Heizen und WW- Bereitung für Großanlagen [EB2030]
Verbundvorhaben
01165806/1  –  KOST
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi.IIC6)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESN6)
Förderprogramm
Energie
 
Ziel des Vorhabens ist eine Verringerung der solaren Wärmegestehungskosten bzw. der Enkundenpreise für solare Kombianlagen um ca. 40%. Erreicht werden soll dieses Ziel im Wesentlichen durch folgende drei Maßnahmen: 1. Die Standardisierung der Komponenten (Kollektoren, Speicher, Regelungen, Montagesysteme) reduziert die Komplexität von Komponenten und Anschlüssen und ermöglicht zusätzliche Vertriebswege über weitere Branchen, wie Dachdecker oder Fensterbauer, die nun in der Lage sind, Solarwärmeanlagen zu installieren. Dies führt zu einer Kostenreduktion durch mehr Wettbewerb. Zudem können Bauteile dann herstellerübergreifend kombiniert werden. Der Kunde kann daher individuell zwischen einer Vielzahl von am Markt angebotenen Produkten auswählen und zusätzlich werden Erweiterungen und Nachrüstungen vereinfacht. Dies führt sowohl zu einer Kostenreduktion durch die Erhöhung der Kombinationsmöglichkeiten und des damit verbundenen Wettbewerbs, als auch zu einem verstärkten Einsatz von solarthermischen Komponenten und Anlagen. 2. Die Ausweitung der Massenproduktion durch die gezielte Verwendung von standardisierten Halbzeugen und Bauteilen (sogenannten B- und C-Teilen) aufgrund von Skalierungseffekten, engl. 'Economies of scale'. Diese führt zu einer Kostenreduktion der Hauptkomponenten Kollektor und Speicher sowie des für die Installation benötigten Montagezubehörs. 3. Durch die Standardisierung der Installation im Hinblick auf hydraulische, mechanischen und elektrische Schnittstellen zwischen den einzelnen Komponenten, Montageanleitungen, Wärmedämmung und Hydraulikschemata können Solarwärmeanlagen durch Instal-lateure einfacher und schneller angeschlossen werden, da weniger herstellerspezifisches Fachwissen erforderlich ist.
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