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Verbundvorhaben 'GREEN BELT' - Dezentrale Gasturbinenanlagen für schnelle Reserven im Verbund mit erneuerbarer Energieumwandlung - Validierung der Technologien; Teilvorhaben: Projektkoordination und Validierung

Förderzeitraum
2018-10-01  –  2020-03-31
Bewilligte Summe
355.015,00 EUR
Ausführende Stelle
MAN Energy Solutions SE, Oberhausen, Nordrhein-Westfalen
Förderkennzeichen
0324314A
Leistungsplansystematik
Fortgeschrittene Kraftwerkssysteme - Kraftwerke mit Null Emissionen [EA1325]
Verbundvorhaben
01183696/1  –  GreenBelt - Dezentrale Gasturbinenanlagen für schnelle Reserven im Verbund mit erneuerbarer Energieumwandlung
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi.IIC6)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESE5)
Förderprogramm
Energie
 
Der Projektvorschlag GREEN BELT ist Teil eines von vorneherein zweiphasig angelegten Vorhabens und ergänzt die Arbeiten der ersten Phase 'GRÜNE ERDE' (FKZ 03ET7030A-C), in der gemeinsam mit MTU im Unterauftrag und den Projektpartnern RU Bochum und DLR Stuttgart eine Industriegasturbinenanlage der Leistungsklasse <25MW für den Einsatz in kompakten dezentralen Turbinenanlagen entwickelt wurde. In der ersten Phase des Projektes (FKZ 03ET7030A-C), die kurz vor dem Abschluss steht, wird die Methodenentwicklung und Erprobung neuer Technologien und Verfahren auf Komponentenebene vorangetrieben. Die vorgeschlagene zweite Phase ist für 18 Monate konzipiert und um den Testzeitraum des Technologieträgers im Oberhausener Testzentrum der MAN angelegt. Parallel zu den eigentlichen Validierungstests entwickelt MAN gemeinsam mit seinen Partnern RU Bochum, TU Berlin und Fraunhofer-Institut Freiburg wichtige Modelle, um die Auswertung und Verwertung dieser Testergebnisse optimal auszuschöpfen. Die bereits in der ersten Phase begonnenen Arbeiten über den Betrieb der Gasturbine mit synthetisch erzeugten Gasen, die bei der chemischen Energiespeicherung entstehen und zur Rückverstromung mit Gasturbinen bereit stehen, werden vertieft weitergeführt und ein Vorhersagetool ertüchtigt und validiert. An der TU Berlin werden dazu an einem geeignet skalierten Modell ergänzende experimentelle Untersuchungen durchgeführt, die zusätzliche Eingangsgrößen für ein Vorhersageverfahren generieren, mit dem der Betrieb der Gasturbine bei veränderten Gaszusammensetzungen und die damit verbundenen optimalen Einstellungen der Brennkammer realitätsnah simuliert werden kann. Die RU Bochum widmet sich der instationären numerischen Simulation der gesamten Strömung in der Hochdruckturbine, um die Ausbreitung der heißen Strähnen aus den Brennkammern zu verfolgen. Das Fraunhofer-Institut Freiburg qualifiziert Werkstoffe für den Einsatz in der Brennkammer im Hinblick auf stärker zyklische Beanspruchungen.