Detailansicht: 1 von 2

 

EmiLy ' Emissionsarmer Pelletkessel ' Weiterentwicklung und Erprobung eines für alle Pelletqualitäten geeigneten 150 kW(th) Biomassekessels als saubere und nachhaltige Alternative für den Wärmemarkt; Teilvorhaben: Messtechn. + wiss. Begleitung / Unterstützung des Forschungs- und Versuchsbetriebs der Testanlagen

Förderzeitraum
2017-07-01  –  2019-08-31
Bewilligte Summe
165.715,00 EUR
Ausführende Stelle
IZES gGmbH, Saarbrücken, Saarland
Förderkennzeichen
03KB124B
Leistungsplansystematik
Energetische Biomassenutzung [EB1920]
Verbundvorhaben
01179708/1  –  EmiLy
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi.IIC6)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESI5)
Förderprogramm
Energie
 
Das Vorhaben EmiLy betrifft den Aufbau, die Erforschung, die experimentelle Entwicklung und Validierung sowie die praxistaugliche Weiterentwicklung und Optimierung eines energetisch effizienten, baulich kompakten, ökologisch nachhaltigen und gleichzeitig preislich attraktiven Pelletkessels mit 150 kW Nennwärmeleistung. Der Fokus des Vorhabens liegt dabei auf der konsequenten Nutzung von Pellets, insbesondere der Klassifizierungen A2, B, I1, I2 und I3, gemäß EN ISO 17225-2 sowie auf der Gesamteffizienzsteigung und Emissionsminimierung des Pelletkessels speziell im Teillastbetrieb. Dabei sollen die in der 1. BImSchV in der 2. Stufe sowie der 'Ökodesign-Richtlinie' für Lot15 ab 2020 festgelegten Grenzwerte für NOx-, CO- und Staub-Emissionen für Pellets der Klassifizierungen A1, A2 und I1 allein aufgrund von Primärmaßnahmen eingehalten werden können. Mittels eines optionalen, integrierbaren Staubabscheiders soll auch die Nutzung von Pellets der Klassifizierungen und B, I2 und I3 unter Einhaltung aller geforderten Emissionsgrenzwerte ermöglicht werden. Aufgrund der angestrebten kompakten Bauform und der Möglichkeit zum Up-/Downscaling des Biomassekessels ergibt sich erstmals die Möglichkeit als Alternative zu ölbefeuerten Heizkesseln mit unterschiedlichen Pelletqualitäten im Austausch- und Sanierungsmarkt konkurrieren zu können. Insgesamt werden 5 Hauptarbeitspakte und insgesamt 14 Unterarbeitspakete im Vorhaben EmiLy bearbeitet. Ziel von AP I ist der parallele Aufbau der 150 kW Versuchskesselanlage sowie des Funktionsmusters der emissionsarmen Brennkammer. AP II dient zur Projektierung der geplanten Einzelmaßnahmen für die Optimierung bzw. Weiterentwicklung der 150 kW Versuchskesselanlage. Im Rahmen von AP III erfolgt der Versuchsbetrieb der 150 kW Versuchskesselanlage sowie des Funktionsmusters der emissionsarmen Brennkammer. Im Zuge von AP IV werden die Testanlagen messtechnisch und wissenschaftlich begleitet. AP V beinhaltet die Koordination des Verbundvorhabens.