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Verbundvorhaben: Kostensparende Klebstoff-basierte Verbindungstechnologie für Hocheffizienzsolarzellen (KleVer) - Teilvorhaben: Anlagen- und Prozesstechnik

Förderzeitraum
2015-08-01  –  2018-12-31
Bewilligte Summe
947.259,00 EUR
Ausführende Stelle
teamtechnik Maschinen und Anlagen GmbH, Freiberg am Neckar, Baden-Württemberg
Förderkennzeichen
0325833A
Leistungsplansystematik
Kristallines Silizium Modultechnik [EB1013]
Verbundvorhaben
01160500/1  –  Kostensparende Klebstoff-basierte Verbindungstechnologie für Hocheffizienzsolarzellen
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi.IIC6)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESE1)
Förderprogramm
Energie
 
Gesamtziel dieses Projekts ist die Entwicklung einer marktreifen Verbindungstechnologie auf Basis des elektrisch leitfähigen Klebens, um die spezifischen Herstellungskosten eines PV-Moduls (in '/Wp) zu senken. Das leitfähige Kleben ist ein innovatives Kontaktierungsverfahren, das die Verschaltung von neuartigen hocheffizienten Solarzellen mit alternativen Verbinderkonzepten ermöglicht. Die Prozessierung von leitfähigen Klebstoffen ist bleifrei und findet bei weniger als 180 °C statt. Damit ist es möglich neuartige Zellkonzepte mit temperaturempfindlichen Schichten zu verarbeiten. Darüber hinaus reduziert es den thermomechanischen Stress, sodass Zelldicken kleiner 160 µm mit hoher Ausbeute verschaltet werden können. Die wissenschaftlichen und technologischen Arbeitsziele für dieses Projekt sind die Weiterentwicklung und Qualifizierung einer marktreifen Verbindungstechnologie auf Klebebasis, die die spezifischen Herstellungskosten eines PV-Moduls (in '/Wp) senkt, die den Ag-Verbrauch im Modul um 15% reduziert (busbarlose Zelle, Klebstoff und Verbinder), die kompatibel ist mit Hocheffizienz-Zelltechnologie und -Modultechnologie, die einen hohen Produktionsdurchsatz ermöglicht (Taktzeit < 2 s) und die so zuverlässig ist wie die Standardtechnologie mittels Löten. Das Projekt ist in sieben Arbeitspakete unterteilt: AP1: Messtechnik für busbarlose Zellen AP2: Materialcharakterisierung und Methodenentwicklung AP3: Fertigungskonzept und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung AP4: Entwicklung eines Klebe-Moduls zum Upgrade bestehender Anlagen AP5: Modulkonzept und -produktion AP6: Prozessoptimierung Klebestringen AP7: Modul- und Komponentenqualifizierung und Freibewitterung