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Verbundvorhaben: V4InnovatE – Verantwortungsvolle Innovation für die Energiewende; Teilvorhaben: Einbindung von Praxisexpertise, Nutzern und Multiplikatoren in die Entwicklung eines Indikatoriksystems für verantwortungsvolle Energiewende-Innovationen

Zeitraum
2020-10-01  –  2023-11-30
Bewilligte Summe
262.129,01 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
03EI5206C
Leistungsplansystematik
Energiewende und Gesellschaft (Querschnittsaktivitäten) [EA3350]
Verbundvorhaben
01210024/1  –  V4InnovatE
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK.IIB4)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESI5)
Förderprogramm
Energie
 
Das Forschungsvorhaben adressiert die Frage nach den Akzeptanzbedingungen für Energiewendeinnovationen, von welchen die Diffusion und damit die Wirksamkeit der Innovationen im Sinne der Energiewendeziele abhängen. Dazu wird der Responsible Research and Innovation (RRI) Ansatz nutzbar gemacht und aus diesem konzeptionellen Rahmen heraus ein Indikatoriksystem zur Abschätzung der Akzeptanz von technischen Energiewendeinnovationen entwickelt. Im Austausch mit Akteuren aus Wirtschaft und Verbänden, organisierter Zivilgesellschaft und Politik/Politik-unterstützenden Organisationen wird ein Leitfaden entwickelt, der zeigt, wie das entwickelte Indikatoriksystem als Orientierung für gesellschaftsfreundliche Technik- und komplementäre Geschäftsmodellinnovationen für die Energiewende genutzt werden kann. Neben der Praxisexpertise dienen Fallstudien, Simulationen sowie die Auswertung von Online-Textdokumenten mittels Machine Learning Methoden als Basis für die Entwicklung des Indikatoriksystems und des Leitfadens. Das DIALOGIK-Teilvorhaben verfolgt drei übergeordnete Ziele: die Integration von Wissen und Perspektiven von Praxisakteuren aus Wirtschaft/Verbänden, organisierter Zivilgesellschaft und Politik(unterstützenden) Organisationen in die Entwicklung des Indikatoriksystems und Leitfadens zur Bewertung von Energiewende-Innovationen über eine Reihe dialogbasierter Praxis-Wissenschaft-Workshops (1); die Kapazitätsentwicklung der Praxisakteure als intendierte Nutzer des Leitfadens in Bezug auf die Akzeptanzbedingungen von Energiewende-Innovationen und Möglichkeiten der Gestaltung (Prozesse und Produkte) gesellschaftsfreundlicher Technikinnovationen für die Energiewende (2); die Vernetzung mit Schlüsselakteuren aus der Praxis, die als Multiplikatoren für das Indikatoriksystem und den Leitfaden wirken können. Außerdem arbeitet das Teilvorhaben der Erstellung des ersten Entwurfs des Indikatoriksystems über eine Literatur- und Dokumentenanalyse zu..