Verbundvorhaben: UltraPress2 - Automatisierung des Induktiven Heißpressens von elektrisch leitfähigen Compoundwerkstoffen für die Herstellung großskaliger BPP; Teilvorhaben: Test, Evaluierung und Validierung der neuentwickelten BPP im Labormaßstab an Brennstoffzellen-Kurz- und Vollstapeln
Zeitraum
2021-09-01 – 2025-05-31
Bewilligte Summe
98.454,81 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
03EN5010A
Leistungsplansystematik
Brennstoffzellen - Weitere Technologien und nicht zugeordnet [EA2259]
Verbundvorhaben
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE.IIC2)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESN5)
Förderprogramm
Energie
In diesem Forschungsvorhaben soll ein neuartiges innovatives Verfahren zur Herstellung von elektrisch leitfähigen Bipolarplatten automatisiert und zur Vorserienreife entwickelt werden. Das Verfahren setzt dabei auf Werkzeuggrundkörper aus Spezialbeton und induktiver Erwärmung, mit dem großskalige Bipolarplatten in kurzer Zeit hergestellt werden können. Als Ausgangsbasis dienen die Ergebnisse des Vorgängerprojektes UltraPress 1 in dem die Machbarkeit des Verfahrens nachgewiesen werden konnte. Zur Qualitätssicherung wird das angestrebte Verfahren in einen ganzheitlichen Fertigungsprozess integriert und unter realen Bedingungen getestet. In diesem Teilvorhaben soll die Evaluation und Validierung der im Rahmen des Verbundprojektes hergestellten Bipolarplatten sowie die Verifizierung der Versuchsergebnisse und die Erfüllung von Lastenheft/Pflichtenheft aus der Designphase (AP1) erfolgen. Nach erfolgreicher Bestätigung der Einhaltung der geforderten Parameter v.a. hinsichtlich Toleranzen, Planparallelität, el. Leitfähigkeiten etc. soll ein auf die neuen Bipolarplatten angepasstes Fügekonzept erarbeitet werden, um aus den hergestellten Halbplatten jeweils eine vollständige Bipolarplatte aufzubauen. Anschließend erfolgt die eigentliche Testphase im Realbetrieb von mindestens zwei Short-Stacks sowie einem Full-Stack auf Proton Motor-Brennstoffzellentestständen. Hierzu sind Testdauern von mindestens jeweils 500 Betriebsstunden angestrebt, um auch einen etwaigen Einfluss auf die Lebensdauer zu ermitteln. Ebenso wird ein Augenmerk auf die Reflexion der Testergebnisse und eine Rückspiegelung von Erkenntnissen an die vorangegangenen APs im Sinne von 'Lessons-learned' geworfen.