Verbundvorhaben: KoRES - Kommunale Resilienzpfade im Einklang mit der nationalen Energiewende, Teilvorhaben: Entwicklung eines Energiesystemmodells für verschiedene räumliche Skalen von lokal bis national
Zeitraum
2026-03-01 – 2029-02-28
Bewilligte Summe
588.929,92 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
03EI1114A
Leistungsplansystematik
Querschnittsaufgaben - Systemanalyse [EA3310]
Verbundvorhaben
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE.IIC2)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESI1)
Förderprogramm
Energie
KoRES zielt darauf ab, Methoden und quantifizierte Bewertung von Risikofaktoren für integrierte und resiliente (kommunale) Energiesysteme in Deutschland zu entwickeln. Im Zentrum steht die Frage, wie Städte und Regionen sich auf verschiedene Krisenszenarien (z. B. Klimawandel, Cyberangriffe, Lieferkettenstörungen) vorbereiten und dadurch ihre Versorgungssicherheit verbessern können. Hierfür soll ein Modellwerkzeug erarbeitet werden, das in einem Durchstich erstmals eine nationale Energiesystemmodellierung mit kommunalen Transformationsplanungen verknüpft. Ziel Teilvorhaben: Entwicklung des Energiesystemmodells, basierend auf MyPyPSA-Ger, das multiple Bedrohungen berücksichtigt. Das Modell soll sektorübergreifend die Transformation des Energiesystems für verschiedene räumliche Skalen (lokal bis national) quantifizieren. Zusätzlich werden Resilienzindikatoren aus den Modellergebnissen für die kommunalen Akteure identifiziert, um technische, organisatorische und gesellschaftliche Auswirkungen in unterschiedlichen Zeithorizonten (kurz-, mittel- und langfristig) aus den Bedrohungen abzuleiten. Daraus sollen krisenrobuste und klimaneutrale Transformationspfade für kommunale, regionale und nationale Energiesysteme entstehen.