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Verbundvorhaben: Armstrong - Schnelle und aussagekräftige Messmethoden zur Analyse von Leistungsverlusten in neuesten marktreifen PV-Modulgenerationen für eine zuverlässige Qualitätsbewertung; Teilvorhaben: Von der Zelle zum Modul – Analyse von Stabilität und Zuverlässigkeit aktueller Modultechnologien

Zeitraum
2026-03-01  –  2029-02-28
Bewilligte Summe
1.080.497,21 EUR
Ausführende Stelle
Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE), Freiburg im Breisgau, Baden-Württemberg
Förderkennzeichen
03EE1260A
Leistungsplansystematik
Qualitätssicherung, Zuverlässigkeit, Langzeitstabilität Komponenten [EB1041]
Verbundvorhaben
01288325/1  –  Armstrong - Schnelle und aussagekräftige Messmethoden zur Analyse von Leistungsverlusten in neuesten marktreifen PV-Modulgenerationen für eine zuverlässige Qualitätsbewertung
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE.IIC2)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESE1)
Förderprogramm
Energie
 
Ziel des Vorhabens ist es, die Qualität und Langzeitstabilität hocheffizienter Photovoltaik-Module der aktuellen Generation frühzeitig, schnell und kosteneffizient zu bewerten, um fehlerhafte Module vor der Installation zu identifizieren und damit Ausfall- und Fehlerrisiken für deutsche EPCs zu minimieren. Dazu werden fortgeschrittene, quantitative bildgebende Zellcharakterisierungsmethoden (z. B. ortsaufgelöste IV-Parameter) weiterentwickelt und erstmals auf Modullevel übertragen. Parallel entstehen neue Prüfverfahren und Sensorik für Modullaminate, Verkapselung und Anschlusskomponenten (z. B. Scanning Acoustic Microscopy), die eine zerstörungsfreie Detektion relevanter Degradationsmechanismen erlauben. Durch eine beschleunigte, parallele Alterungsprüfung lassen sich verschiedene Fehlerursachen trennen und Module hinsichtlich 'begin of life'-Effizienz und Langzeitstabilität zuverlässig qualifizieren. Ein Schwerpunkt liegt zudem auf der Analyse und Vermeidung von Degradationsmechanismen und Leistungsverlusten in hocheffizienten n-Typ Technologien der aktuellen industriellen Fertigung. Hierzu werden die relevantesten Alterungsursachen identifiziert, Wechselwirkungen zwischen Zelle und Modul systematisch untersucht und gezielte Testsequenzen entwickelt, um Fertigungsprozesse anzupassen und Degradationspfade frühzeitig zu unterbinden. Somit entsteht eine modulare Analyseplattform, die Prüflaboren und Installateuren schnelle, aussagekräftige und wirtschaftliche Befunde zur Modulqualität liefert, Fehlkaufrisiken senkt, die Energiesicherheit stärkt und die Akzeptanz der Photovoltaik in Deutschland steigert.