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Verbundvorhaben: AMAZING2 - Additive Manufacturing for Zero-emission Innovative Green Chemistry 2; Teilvorhaben: Additive Membranfertigung

Zeitraum
2026-06-01  –  2029-11-30
Bewilligte Summe
499.810,77 EUR
Ausführende Stelle
WZR ceramic solutions GmbH, Rheinbach, Nordrhein-Westfalen
Förderkennzeichen
03EN4126B
Leistungsplansystematik
Energiesparende Industrieverfahren - Fertigungstechnik [EA3251]
Verbundvorhaben
01288048/1  –  AMAZING2
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE.IIC2)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESN4)
Förderprogramm
Energie
 
Ziel des Projekts AMAZING 2 ist die katalytische Dehydrierung kurzkettiger Alkane in einem elektrisch beheizten integrierten keramischen Membranreaktor. Der als Koppelprodukt entstehende Wasserstoff soll abgetrennt und direkt im Reaktorraum mit CO2 zu Synthesegas umgesetzt werden. Im Mittelpunkt steht die Planung und der Aufbau eines Demonstrator-Membranreaktors im Labormaßstab auf TRL 6. Dieser soll unter industriell relevanten Bedingungen in den Laboren der hte GmbH betrieben werden. Eine Erhöhung des Wasserstofftransports um den Faktor 10-100 durch Materialentwicklung und optimierte Betriebsbedingungen ist für einen wirtschaftlichen Erfolg des Konzepts notwendig. Um dieses Ziel zu erreichen sind Verbesserungen des Materialdesigns und der Geometrie im Vergleich zum Vorgängerprojekt AMAZING geplant. Zur Herstellung der Membranen kommt neben dem etablierten und skalierbaren Folienguss innovativer 3D-Druck zum Einsatz. Damit wird eine Erhöhung der Membranfläche im Demonstrator um mindestens den Faktor 100 (ca. 100cm²) inkl. Aufbau eines Stacks angestrebt. Die genaue Auslegung und Dimensionierung des Demonstrator-Stacks wird in Abstimmung mit den Ergebnissen aus einer Multiskalenmodellierung erfolgen.Das Projektkonsortium setzt sich aus zwei Instituten des FZ Jülich für die Membranherstellung und den Stackaufbau, KIT für die Multiskalensimulation, der WZR GmbH für den 3D-Druck, der hte GmbH für die Katalysatorentwicklung und den Demonstratorbetrieb und der BASF SE für die Auslegung und technoökonomische Analyse zusammen. Durch eine erfolgreiche zweite Förderperiode soll der Weg für die künftige großskalige Anwendung der Technologie geebnet werden. Dies geschieht auf zwei Ebenen: zum einen durch die Demonstration der Skalierbarkeit durch den Bau und Betrieb des Demonstrators zum anderen durch den Nachweis der Leistung und Kosten der Technologie durch eine techno-ökonomische Analyse.