Verbundprojekt: SolarVHF - Solarthermische Aktivierung vorgehängter, hinterlüfteter Fassaden im Geschosswohnungsbau: Entwicklung, Systemintegration und Demonstration, TVH: Aktivierung weiterer Fassadenbekleidungen
Zeitraum
2026-01-01 – 2027-06-30
Bewilligte Summe
61.657,48 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
03ETW013L
Leistungsplansystematik
Solarthermie: Komponentenentwicklung [EA4341]
Verbundvorhaben
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE.IIC2)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESN6)
Förderprogramm
Energie
Gesamtziel der Projektaufstockung ist eine signifikante Erhöhung des wirtschaftlichen Potentials und der wirtschaftlichen Relevanz der im laufenden Vorhaben 'Solar-VHF' untersuchten Konzepte zur Nutzung der solarthermisch aktivierten, vorgehängten, hinterlüfteten Fassaden als Quelle der Wärmepumpe im Geschosswohnungsbau. Dieses Ziel soll folgenderweise erreicht werden: - Erweiterung der Aktivierungskonzepte auf weitere, marktrelevante Fassadenbekleidungen (Marktanteil in Summe > 80%); - Erweiterung der Systemintegration auf weitere, marktrelevante Wärmeversorgungskonfigurationen (Wasser- und Eisspeicher als alternative WP-Quellen); - Wirtschaftliche Optimierung der bestehenden Lösungen für Fassaden- und Anlagentechnik; - Betriebsoptimierung der Demonstrationsgebäude basierend auf den Ergebnissen der Messungen aus dem laufenden Projekt Solar-VHF; - Verstärkte wissenschaftlich begleitete Transfermaßnahmen für Hersteller, Planer, Wohnungsunternehmen und Handwerk. Bei erfolgreichem Projektabschluss stehen nicht nur den beteiligten Partnern sondern auch den involvierten Industriebranchen (Fassadenhersteller, Systemanbieter, Architekten/Planer und Wohnungsunternehmen) Ergebnisse und Erkenntnisse zur Verfügung, die eine schnelle Marktumsetzung und eine zuverlässige Verbreitung der neu entwickelten Lösungen ermögli-chen. Mit Bezug auf die Technology Readiness Levels (TRL) und unter Berücksichtigung der neu zu untersuchenden Fassaden und Anlagenkonfigurationen wird im Projekt eine Steige-rung von TRL 4 (Versuchsaufbau im Labor) auf TRL 7 (Prototyp im Einsatz bzw. Demonstrati-on des Versuchsaufbaus im betrieblichen Umfeld) angestrebt.