Verbundvorhaben: HydroMonia - Kraftwerkskonzepte und wirtschaftliche Retrofits für NH3 und H2 zur Sicherstellung der Versorgungssicherheit im Übergang von fossilen zu regenerativen Energieträgern; Teilvorhaben: Quasidimensionale Modellierung der Vorgänge für schnelle prädiktive Simulationsrechnungen
Zeitraum
2026-01-01 – 2028-12-31
Bewilligte Summe
551.609,82 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
03EE5199C
Leistungsplansystematik
Rückverstromung von Wasserstoff und erneuerbaren Gasen/Brennstoffen - Motoren [EA1705]
Verbundvorhaben
01287679/1 – HydroMonia - Wissenschaftlich-Technisches Zentrum für Motoren- und Maschinenforschung Roßlau gGmbH
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE.IIC2)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESE5)
Förderprogramm
Energie
Das beantragte Vorhaben soll Technologien und Konzepte für großmotorbasierte Kraftwerkskonzepte mit kohlenstofffreien Brennstoffen untersuchen und bewerten. Damit werden Konzepte für den vollständig klimaneutralen Betrieb eines Kraftwerks entwickelt. Die Ausgangsbasis ist in diesem Zusammenhang die bewährte Motor- und Anlagentechnologie derzeitiger Motorenkraftwerke. Diese soll mit möglichst geringen Veränderungen für die Kraftstoffe Ammoniak (NH3) und Wasserstoff (H2) adaptiert werden. Damit wird bestehenden und potentiellen Kunden Sicherheit hinsichtlich anstehender Investitionen und Festlegung der grundsätzlichen Technologie gegeben. Der Fortschritt bezieht sich auf das Brennverfahren mit dem Fokus auf kraftwerksspezifische Anforderungen, wie Lastaufschaltung, Wirkungsgrad, Emissionseinhaltung, und Wirtschaftlichkeit. Wirtschaftlichkeit bezieht sich nicht zuletzt auf die Adaptierung vorhandener Kraftwerke, sondern es soll ein möglichst wirtschaftlicher Weg aufgezeigt werden, wie in den kommenden 20 Jahren die Umrüstung der Kraftwerke hinsichtlich der sich ändernden Anforderungen in Bezug auf den Kraftstoffmix erfolgen kann. Ziel des Projekts ist die Entwicklung belastbarer Retrofit-Gesamtkonzepte für gasbetriebene Großmotoren, die durch systematische Bewertung am Versuchsmotor hinsichtlich Performance, Aufwand und Wirtschaftlichkeit eine zukunftsfähige Nutzung kohlenstofffreier Energieträger wie Wasserstoff und Ammoniak ermöglichen – und damit einen essenziellen Beitrag zur Transformation des Energiesystems leisten. Speziell im Teilvorhaben geht es um die Entwicklung schnell rechnender prädiktiver Modelle zur Berechnung der Vorgänge im Brennraum und daraus abgeleitet um die Unterstützung bei der Brennverfahrensentwicklung und der Motorauslegung.