HollowEL - Skalierung der blasenfreien PEM-Elektrolyse mit Hohlfaser-basierter Direkt-Wasserzufuhr; Teilvorhaben: 'Entwicklung einer Technologie zur industriellen Herstellung keramischer Hohlfasern'
Zeitraum
2026-03-01 – 2029-02-28
Bewilligte Summe
313.788,48 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
03EI3137F
Leistungsplansystematik
Wasserstofferzeugung - Elektrolyse - PEM [EA2721]
Verbundvorhaben
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE.IIC2)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESI3)
Förderprogramm
Energie
In dem Vorhaben 'HollowEL' werden Herstellungsprozesse für diese neuartige Bauform von PEM-Elektrolysezellen entwickelt. In der Umsetzung einer Blasenfreien Wasser-Elektrolyse mit direkter Wasserzuführung in die Polymermembran verspricht sich das Projektkonsortium gegenüber der etablierten PEM-Elektrolyse einen großen Effizienzgewinn und signifikante Kostenreduktion auf Systemebene herausarbeiten und entwickeln zu können. Das im Labormaßstab erfolgreich demonstrierte Konzept wird im Hinblick auf industrielle Realisierbarkeit und relevante Zellengrößen mit anwendungsnahen Materialien, Geometrien und Herstellungsprozessen weiterentwickelt. Damit sollen die Vorteile hinsichtlich einer verbesserten Elektrolyse-Effizienz sowie Kostenreduktionspotenzial durch verbesserte Herstellbarkeit und Zuverlässigkeit der Hohlfaser-verstärkten Membranen demonstriert werden. Im Teilprojekt werden eine keramische Hohlfaser und die Technologie zu ihrer Herstellung in größerer Menge als im Labormaßstab entwickelt. Angestrebt werden Fasern mit einem Außendurchmesser von 40µm und einer Wandstärke von 10µm. Der Fasermantel soll dabei porös sein, mit Porengrößen im Nanometerbereich. Ein weiteres Kriterium ist die Festigkeit, welche hoch genug sein muss, um eine Weiterverarbeitung in/mit Membranen zu erlauben.