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Verbundvorhaben: MimoRiskII - Methoden zur Risikominimierung bei neuen PV-Modultechnologien; Teilvorhaben: Messequipment zur Minimierung von Ertragsrisiken

Zeitraum
2026-04-01  –  2029-03-31
Bewilligte Summe
209.368,31 EUR
Ausführende Stelle
halm elektronik gmbh, Frankfurt am Main, Hessen
Förderkennzeichen
03EE1256B
Leistungsplansystematik
Qualitätssicherung, Zuverlässigkeit, Langzeitstabilität Komponenten [EB1041]
Verbundvorhaben
01286802/1  –  MiMoRisk II - Methoden zur Risikominimierung bei neuen PV-Modultechnologien
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE.IIC2)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESE1)
Förderprogramm
Energie
 
Das Teilprojekt verfolgt das Ziel, Messtechnik zur Minimierung modulbezogener Ertragsrisiken in photovoltaischen Anlagen zu identifizieren und zu entwickeln. Dabei wird der gesamte Anlagenlebenszyklus von Transport über Aufbau bis zum Betrieb betrachtet. Im Fokus steht die Identifikation messtechnischer Lücken in der Überwachung von PV-Anlagen sowie die Entwicklung einfacher, im Feld anwendbarer Methoden zum eindeutigen Nachweis von Moduldegradation. Das Projekt soll ermöglichen, zwischen modulbedingten und externen Ausfallursachen zu unterscheiden und Defekte wie Glasbruch einfach zu detektieren. Durch die Überwachung verschiedener Belastungsfaktoren sollen modulbezogene Risiken frühzeitig erkannt und eine eindeutige Zuordnung ermöglicht werden, ob Ertragsrisiken produktions-, handling- oder betriebsbedingt entstehen. Als praktische Konsequenz sollen Anlagenbetreiber in die Lage versetzt werden, Verträge mit messtechnisch belegbaren Leistungsgarantien aufzusetzen und sich vertraglich gegen mindere Modulqualität abzusichern, wobei auch definiert werden soll, welche Stressoren als normal gelten und ab wann Belastungen als garantieerweichend anzusehen sind.