details_view: 4 von 4

 

Verbundvorhaben: OptiThermal - Optimierter Betrieb hydrothermaler Reservoire in Norddeutschland; Teilvorhaben: Optimierung der Temperaturnutzung und Injektionsleistung

Zeitraum
2026-03-01  –  2029-02-28
Bewilligte Summe
86.458,69 EUR
Ausführende Stelle
BWG Geochemische Beratung GmbH, Neubrandenburg, Mecklenburg-Vorpommern
Förderkennzeichen
03EXP4009E
Leistungsplansystematik
Prospektion und Exploration geothermische Energie [EB1611]
Verbundvorhaben
01286506/1  –  OptiThermal - Optimierter Betrieb hydrothermaler Reservoire in Norddeutschland
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE.IIC2)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESE4)
Förderprogramm
Energie
 
Die mitteltiefe Geothermie hat durch die Entwicklung kostengünstiger Hochtemperatur-Wärmepumpen einen entscheidenden Impuls erhalten und eröffnet Energieversorgern die Möglichkeit, hydrothermale Reservoire in flacheren Teufen oberhalb von 1.500 m wirtschaftlich zu betreiben. Jüngste Erschließungen in Norddeutschland haben jedoch gezeigt, dass Reservoire in diesen Tiefen während der Inbetriebnahme zu sogenanntem Absanden neigen. Dies führt zu erhöhten Kosten und schafft Unsicherheiten hinsichtlich der Integrität des Reservoirs. Das Verbundvorhaben OptiThermal legt die wissenschaftliche Grundlage für einen optimierten Reservoirbetrieb. An Standorten, an denen bereits hydrothermale Reservoire genutzt werden, sollen geothermiespezifische Flutversuche entwickelt, die Grenzbereiche der Reservoirintegrität durch Durchströmungsversuche bestimmt und die thermische Nutzung der Fluide weiter optimiert werden. Das Teilprojekt der BWG fokussiert auf die geochemischen Einflüsse einer optimalen thermischen Nutzung sowie auf mögliche Gegenmaßnahmen für die Fluide der mitteltiefen Geothermie im Norddeutschen Becken