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Verbundvorhaben: INPAWA - Entwicklung und Integration eines umweltverträglichen CFK-Drucktanks auf Basis von Guss-Polyamid 12 für Wasserstoffspeicherung und -transport; Teilvorhaben Trockenwickeltechnologie

Zeitraum
2026-03-01  –  2029-02-28
Bewilligte Summe
546.290,75 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
03EI3136B
Leistungsplansystematik
Sektorkopplung - Wasserstoffspeicherung, -transport und -aufbereitung [EA2730]
Verbundvorhaben
01286542/1  –  INPAWA
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE.IIC2)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESI3)
Förderprogramm
Energie
 
Das Projekt zielt auf die Entwicklung eines innovativen und umweltfreundlichen CFK-Drucktanks für Wasserstoffspeicherung und -transport ab. Hauptmerkmal ist die Verwendung von Guss-Polyamid 12 (PA 12 G) als CFK-Matrix, was eine stoffliche Verbindung zwischen gewickelter Struktur und Liner sowie ein hohes Recyclingpotenzial ermöglicht. Die Projektpartner bauen auf vorherige Erfahrungen und erfolgreiche Laborversuche auf. Die innovativen Aspekte des Vorhabens umfassen: 1) Neue Materialien und Lösungen, insbesondere PA 12 G für das T-RTM-Verfahren. 2) Innovative Konstruktionsprinzipien mit einem funktional gradierten CFK-Werkstoff für optimale Wasserstoff-Barriere und Rissunempfindlichkeit. 3) Effiziente, qualitätsgesicherte Fertigungsprozesse mit Sensorüberwachung für Wickeln und Infusion. 4) Integration in konkrete Anwendungen, fokussiert auf Schiffe für mobilen Wasserstofftransport, mit Unterstützung potenzieller Endanwender aus verschiedenen Märkten. 5) Nachhaltigkeit durch ein hochwertiges Recyclingkonzept hinsichtlich Wiederverwertung als Tankbauteile wie Boss oder Liner. Das Projekt trägt zur beschleunigten Umsetzung der Wasserstoffstrategie und zur Nachhaltigkeit durch Ressourcenwiederverwendung bei. Eine Lebenszyklus-Analyse (LCA) und Tests eines Funktionsmusters werden den Ansatz bewerten. Schwerpunkt des Teilvorhabens ist die Entwicklung eines Trockenwickelprozesses zur Bereitstellung von Halbzeugen für die Bauteilfertigung mittels nachfolgendem Injektionsprozess. Dabei wird auch das Potenzial für eine spätere Skalierung und Industrialisierung betrachtet.