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Verbundvorhaben: InCharge - Intelligente Ladeinfrastruktur für nachhaltige Nutzfahrzeugflotten zur Stabilisierung des Netzstrombedarfs; Teilvorhaben: Demonstration und Validierung netzdienlicher Ladestrategien im Realbetrieb der entwickelten Ladeinfrastruktur an einem Logistikdepot

Zeitraum
2026-03-01  –  2029-02-28
Bewilligte Summe
88.057,87 EUR
Ausführende Stelle
Spedition Ansorge GmbH & Co. KG, Biessenhofen, Bayern
Förderkennzeichen
03EI4119B
Leistungsplansystematik
Lastmanagement [EB1814]
Verbundvorhaben
01286526/1  –  InCharge
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE.IIC2)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESI4)
Förderprogramm
Energie
 
InCharge strebt an, ein netzdienliches Lademanagementsystem für Nutzfahrzeuge zu erforschen, zu entwickeln und praxisnah zu evaluieren. Ziel ist die Stabilisierung des deutschen Stromnetzes mit Hilfe der volatilen Bedarfe aus der gewerblichen E-Mobilität. Im Fokus steht die netzdienliche Optimierung des Zusammenspiels von Energiequellen, Speicherlösungen, Ladesäulen und den elektrifizierten Nutzfahrzeugen der Anwender. Alle relevanten Informationen aus den verschiedenen Systemen sollen erfasst, harmonisiert und verknüpft werden, um isolierte Einzellösungen zu einem ganzheitlichen, netzdienlichen Managementsystem zusammenzuführen und eine autonome netzdienliche Ladeinfrastruktur umzusetzen. Das Projekt adressiert damit die Herausforderungen des Umstiegs auf elektrifizierte Nutzfahrzeuge für das deutsche Stromnetz und erforscht die nutzerfreundliche Umsetzung netzdienlicher Ladestrategien. Ein digitaler Zwilling der Ladeinfrastruktur soll im Projekt entstehen, um Anwendungsfälle mit unterschiedlichen Anforderungen abzubilden. Anschließend wird ein Funktionsmuster bei einem Logistikunternehmen umgesetzt, um entwickelte Strategien unter realen Bedingungen zu testen. Kommunale Netzbetreiber begleiten das Projekt beratend zur Sicherstellung der Netzdienlichkeit in Anbetracht der Entwicklungen am Strommarkt. Die Spedition Ansorge GmbH & Co. KG stellt ihre Ladeinfrastruktur als Testumgebung zur Verfügung. Am Standort Biessenhofen soll ein Funktionsmuster der netzdienlichen Ladeinfrastruktur entstehen. Das Unternehmen liefert dafür wichtige Betriebsdaten, etwa zur PV-Erzeugung, zu Ladeprofilen, zum Strombezug sowie zu Fahrt- und Routenplänen und evaluiert anschließend die netzdienlichen Ladestrategien. Gemeinsam mit den Projektpartnern erforscht Ansorge die praxisnahe Umsetzung netzdienlicher Ladestrategien und prüft deren Wirksamkeit im Alltagsbetrieb zusammen mit dem lokalen Netzbetreiber.