Verbundvorhaben: NanoGeoFeld - Einsatz und Validierung von Nanomaterialien für die technologische Weiterentwicklung in der oberflächennahen Geothermie; Teilvorhaben: Modellierung und Simulation der dreidimensionalen Wärmetransportvorgänge in Erdwärmesonden unter Einbezug des Langzeitverhaltens des Untergrunds
Zeitraum
2026-07-01 – 2030-06-30
Bewilligte Summe
390.576,51 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
03EE4080F
Leistungsplansystematik
Sonstiges im Rahmen der geothermischen Energie [EB1619]
Verbundvorhaben
01286380/1 – NanoGeoFeld - Einsatz und Validierung von Nanomaterialien für die technologische Weiterentwicklung in der oberflächennahen Geothermie
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE.IIC2)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESE4)
Förderprogramm
Energie
Damit die oberflächennahe Geothermie, als wichtiger Baustein der Energie- und Wärmewende Deutschlands, ihr volles Potenzial entfalten kann, ist der Einsatz neuer Materialien und Konzepte ein bedeutender Faktor. In diesem Kontext bietet die Nanotechnologie ein enormes Potenzial, um die Leistungsfähigkeit von Erdwärmesonden-Feldern zu steigern und so bspw. auch bislang nicht erschließbare Gebiete für die oberflächennahe Geothermie nutzbar zu machen. Um dabei einerseits die notwendige Anlagensicherheit sowie andererseits eine breite Akzeptanz zu gewährleisten, ist es notwendig, diese in der Praxis zu untersuchen, zu validieren und die Erkenntnisse offen und transparent zu kommunizieren. Im Fokus des Vorhabens stehen insbesondere die Aspekte Sicherheit, Effizienz und Akzeptanz. Ziel des Modellprojekts ist daher die Entwicklung und Umsetzung eines Validierungs- und Visualisierungs-Konzepts zur Untersuchung nanotechnologiebasierter Komponenten in einem messtechnisch überwachten Erdwärmesonden-Feld. Die Überwachung gewährleistet einerseits den sicheren Anlagenbetrieb und ermöglicht andererseits die Validierung einzelner Komponenten unter definierten Bedingungen. Hierzu werden speziell die komplexen Anforderungen von Entwicklern, Genehmigungs- und Fachbehörden sowie weiteren Stakeholdern berücksichtigt aber auch die Beteiligung von Nutzer*innen und Bürger*innen gefördert. So lassen sich durch das Projekt nicht nur konkrete Handlungsempfehlungen zur einfacheren und schnelleren Entwicklung, Planung, Genehmigung und Handhabung neuer (nanotechnologiebasierter) Erdwärmesonden-Komponenten und -anlagen ableiten, sondern auch mehr Sicherheit und Transparenz durch die Überwachung und insbesondere eine nutzerorientierte Visualisierung erzielen. Die offenen Projektergebnisse ermöglichen Unternehmen und Forschungseinrichtungen die gezielte Entwicklung neuer innovativer Materialien für die oberflächennahe Geothermie.