Verbundvorhaben SparkIEE - Spannungsregler zur kostengünstigen Integration von Erneuerbaren Energien; Teilvorhaben: Test und Validierung des Spannungsreglers im Netz
Zeitraum
2026-03-01 – 2029-02-28
Bewilligte Summe
126.750,10 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
03EI4118B
Leistungsplansystematik
Integration von Flexibilitäten [EB1813]
Verbundvorhaben
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE.IIC2)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESI4)
Förderprogramm
Energie
IIm Zuge der Energiewende steigt durch Solaranlagen, Wärmepumpen und Ladestationen für Elektrofahrzeuge die Auslastung der Niederspannungsnetze, sodass Teile oder Ortsnetze in Überlastung bzw. Spannungsbandprobleme geraten können. Die Spannungsregelung (z.B. durch regelbare Ortsnetztransformatoren) wirkt in den Abgängen nur begrenzt, während größere Kabelquerschnitte zeitaufwendige und teure Tiefbaumaßnahmen erfordern. Das Projekt SparkIEE (Vollelektronischer Spannungsregler zur kostengünstigen Integration von Erneuerbaren Energien) zielt daher auf eine wirtschaftliche Lösung zur Verbesserung der Stabilität von Verteil- und Ortsnetzen durch einen dynamischen Spannungsregler. Zu den Aufgaben der PWN zählen die Spezifikation der funktionalen und technischen Anforderungen aus Netzsicht sowie die Analyse relevanter Use-Cases, in denen das System Mehrwert für Netzstabilität, Flexibilität und Versorgungssicherheit schaffen soll. Darauf aufbauend wird die Netzintegration vorbereitet, einschließlich Planung der technischen Installation, Abstimmung mit Netzbetriebsprozessen und Auswahl geeigneter Netzbereiche für die Erprobung. Ein Schwerpunkt liegt im Feldversuch. PWN übernimmt die Rolle des Netzbetreibers, stellt die Integration des Prototyps sicher, koordiniert den Testbetrieb und überwacht die netzseitigen Randbedingungen. Zudem wertet PWN Mess- und Ereignisdaten aus, um Rückschlüsse zu ziehen, wie der Spannungsregler im praktischen Betrieb wirkt, welche Verbesserungen möglich sind und wie er in Netze unterschiedlicher Strukturen und Lastprofile integriert werden kann. So wird die Praxistauglichkeit validiert und ein Beitrag zur Netzmodernisierung und -stabilisierung geleistet.