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Verbundvorhaben: ELISE - Entwicklung gondellidarbasierter Verfahren für die Leistungsüberprüfung und Ertragssteigerung von Windparks im komplexen Gelände; Teilvorhaben: Standortkalibrierung und Leistungskennlinienvermessung mit Gondellidar im komplexen Gelände

Zeitraum
2026-08-01  –  2029-07-31
Bewilligte Summe
80.834,40 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
03EE2095D
Leistungsplansystematik
Windenergie - Windphysik, Meteorologie [EB1240]
Verbundvorhaben
01286254/1  –  ELISE - Entwicklung gondellidarbasierter Verfahren für die Leistungsüberprüfung und Ertragssteigerung von Windparks im komplexen Gelände Teilvorhaben: Induktionsmodellierung für Leistungsmessungen mit Innovativer Datenanalyse
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE.IIC2)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESE2)
Förderprogramm
Energie
 
Für die weitere Steigerung des Anteils des Windstroms am deutschen Strommix ist die Erhöhung der Einspeisung von Bestands-WEA sehr wichtig. Nicht selten kommt es, insbesondere im komplexen Gelände, zu Abweichungen der tatsächlichen von prognostizierten Erträgen. Besonders bei Windparks mit unerwarteten Minderertrag ist es wichtig zu verstehen, welche Ursachen zugrunde liegen und inwiefern Gegenmaßnahmen eingesetzt werden können. Die Nachvermessung im komplexen Gelände erfordert heute eine Standortkalibrierung mit Messmasten, die aufgrund der Baugenehmigung der Masten zu lange dauert und außerdem viel zu teuer ist. Ziel ist es deshalb, ein gondellidarbasiertes Verfahren für die Leistungskennlinienvermessung im komplexen Gelände mit überschaubaren Kosten und einer geringen Dauer zu entwickeln. Die Deutsche Windguard Consulting koordiniert ein Arbeitspaket, das sich mit zwei Methoden zur Leistungskennlinienvermessung mit Gondellidar in komplexem Gelände befasst. Im Rahmen einer dieser Methoden führt die Deutsche Windguard Consulting Untersuchungen zur Weiterentwicklung des in der IEC-Norm für die Standortkalibrierung vorgegebenen Verfahrens durch. Dafür werden empirische Modelle entwickelt, die die Übertragung von Gondellidarmessungen auf die in der Norm vorgeschriebenen Messungen an zwei festen Masten ermöglichen. Ein wichtiger Bestandteil dieser Arbeit ist die Betrachtung der Messunsicherheiten, die durch diesen neuen Ansatz entstehen.