Verbundvorhaben: JAM - Wire Arc Additive Manufacturing für innovative und optimierte Jacket-Tragstrukturen von Offshore-Windenergieanlagen; Teilvorhaben: Oberflächenbehandlung von WAAM-Rohrknoten mit Nanometallischen Multilayern (NMM) für hohen Ermüdungs- und Korrosionswiderstand
Zeitraum
2026-04-01 – 2029-03-31
Bewilligte Summe
344.547,89 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
03EE2094B
Leistungsplansystematik
Windenergie - Offshore [EB1230]
Verbundvorhaben
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE.IIC2)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESE2)
Förderprogramm
Energie
Das 'JAM – Jacket Additive Manufacturing'-Verbundprojekt verfolgt einen innovativen Ansatz zur Steigerung der Designflexibilität, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit von Jacket-Tragstrukturen für Offshore-Windenergieanlagen – ein Schlüssel zur Klimaneutralität Europas bis 2050. Mit der wachsenden Nachfrage nach Offshore-Windenergie, insbesondere für größere Turbinen in tieferen Gewässern, adressiert das Projekt die steigenden Kosten aktueller Substrukturen wie konventioneller Jacket-Strukturen und Monopiles. Durch den Einsatz der Wire Arc Additive Manufacturing (WAAM)-Technologie optimiert JAM das Design und die Produktion von Jacket-Knoten, verkürzt die Fertigungszeit erheblich und verbessert die Ermüdungsbeständigkeit durch geometrische Optimierung sowie fortschrittliche Oberflächenbehandlungen wie Nanolaminate, auch Nanometallische Multilayer (NMM) genannt. Die innovative NMM-Technologie hat, das zeigen Studien der letzten Jahre mit geschweißten Verbindungen, das Potenzial, die Ermüdungs- und Korrosionsresistenz der WAAM-gefertigten Jacketknoten signifikant zu erhöhen und damit die Lebensdauer der Jacketkonstruktion zu vervielfachen. Das Projekt ist in interdisziplinäre Arbeitspakete gegliedert und umfasst numerische Analysen, die Optimierung von Jacket-Strukturen, ein numerisches Framework zur Knotenoptimierung und Lebensdauerprognose, WAAM-Prozessoptimierung, Materialcharakterisierung sowie die numerische und experimentelle Ermüdungsbewertung großmaßstäblicher Knoten. Es wird von einem Konsortium führender Forschungseinrichtungen und Industriepartner geleitet.