Verbundvorhaben: NH3toPower - Entwicklung einer Stromerzeugungstechnologie für den CO2-freien Energieträger Ammoniak; Teilvorhaben: Simulationsunterstützte Brennverfahrensentwicklung einer fremdgezündeten Ammoniak-Verbrennungskraftmaschine für die stationäre Energieerzeugung
Zeitraum
2026-01-01 – 2028-12-31
Bewilligte Summe
225.068,78 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
03EE5196B
Leistungsplansystematik
Rückverstromung von Wasserstoff und erneuerbaren Gasen/Brennstoffen - Motoren [EA1705]
Verbundvorhaben
01286030/1 – NH3toPower - Simulationsunterstützte Brennverfahrensentwicklung einer fremdgezündeten Ammoniak-
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE.IIC2)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESE5)
Förderprogramm
Energie
Mittels 1D- und 3D-Simuation und einer erweiterten simulativen Toolkette werden auf Basis eines bestehenden, durch DEUTZ bereitgestellten H2-Verbrennungsmotors (PFI, äußeren Gemischbildung) die Brennverfahren-relevanten Komponenten in Design und jeweiliger Funktion in Zusammenarbeit mit den Projektpartnern derart angepasst, dass nach einer durch den Partner erfolgten Brennverfahrensentwicklung der NH3-Funktionsmotor mit Ammoniak (NH3) und teilweisen Beimischung von H2 in einem stationären Betriebspunkt unter Labor-Bedingungen als ein Teilsystem sicher und ohne Verbrennungsanomalien sowie mit geeigneten Engine-Out Abgaswerten (Zusammensetzung, Temperatur) betrieben werden kann. Weitere Teilsysteme des final zusammenzuführenden konzeptionellen Gesamtsystems sind ein NH3-Cracker, ein geeignetes Abgasnachbehandlungssystem und ein für den Betrieb mit NH3 geeigneter Prüfstandscontainer. Hierbei hat der NH3-Cracker die Aufgabe, die erforderliche H2-Menge für den NH3-Funktionsmotor bereitzustellen. Das konzeptionelle Gesamtsystem wird durch einen Projektpartner aufgebaut und betrieben, um die Funktionalität des Gesamtsystems zu demonstrieren.