Verbundvorhaben: EFH-Trafo - Transformation von Einfamilienhausgebieten; Teilvorhaben: Interdisziplinäre Lösungsansätze für die Wärmewende und Wohnraummobilisierung im Bestand
Zeitraum
2026-01-01 – 2028-12-31
Bewilligte Summe
730.766,74 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
03EN3131A
Leistungsplansystematik
Parameterstudien, methodische Untersuchungen zu Versorgungskonzepten [EA2111]
Verbundvorhaben
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE.IIC2)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESN3)
Förderprogramm
Energie
Die Dekarbonisierung des Gebäudebestands, insbesondere die Beschleunigung der Transformation von Ein- und Zweifamilienhausgebieten stellt uns vor beträchtliche soziale, ökonomische und technische Herausforderungen, die integriert betrachtet werden müssen. Im Projekt Transformation von Einfamilienhausgebieten (EFH-Trafo) werden Transformationspfade für die parallele Wärmewende und Wohnraummobilisierung im Bestand entwickelt. Dazu werden zum einen Skalierungseffekte der energetischen Quartiersertüchtigung identifiziert und zudem Synergieeffekte der simultanen Betrachtung von Wärmewende und Wohnraummobilisierung untersucht. Ziel des Projekts ist es, technisch-planerische und sozio-institutionelle Lösungsansätze zu erarbeiten, welche die Wärmewende und Wohnraummobilisierung in EZFH-Quartieren ermöglichen oder beschleunigen. Dem Projekt liegt die Hypothese zu Grunde, dass sowohl in Bezug auf die Wohnraummobilisierung als auch beim Aufbau und Betrieb von Heizsystemen mit Wärmepumpen in den EZFH-Quartieren Synergien durch kooperative Ansätze gehoben werden können. Die Kooperationsbereitschaft ist aber weitestgehend unbekannt. Im Projekt soll diese ermittelt und ggf. ermöglicht werden. Daher werden die entwickelten interdisziplinären Lösungsansätze werden anhand von und in Kooperation mit Partnerkommunen und Fokusquartieren innerhalb dieser Kommunen erarbeitet. Forschungsgegenstand sind Kommunen bzw. Landkreise mit vielen Ein- und Zweifamilienhäusern und hoher Wohnraumnachfrage bearbeitet. Die Städte Tübingen und Göttingen konnten als Partner gewonnen werden. Durch einen Unterauftrag wird zudem eine Energieagentur eingebunden. Das dreijährige Forschungsprojekt adressiert mehrere strategische Ziele des 8. Energieforschungsprogramms. Besonders hervorzuheben ist, dass an Lösungen zu Beschleunigung und Umsetzung der Wärmewende, Erhöhung der Partizpation und systemischen Effizienz der Sektorkopplung gearbeitet wird.