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VVH: FreeLiH2T - Freeform Lightweight Liquid Hydrogen Tanks; TVH: Prozess- und Anlagenoptimierung bestehenden Fertigungsequipments für (unkonventionelle) kryogene Wasserstofftanks.

Zeitraum
2026-01-01  –  2028-12-31
Bewilligte Summe
162.500,00 EUR
Ausführende Stelle
Broetje-Automation GmbH, Rastede, Niedersachsen
Förderkennzeichen
03EI3127H
Leistungsplansystematik
Sektorkopplung - Wasserstoffspeicherung, -transport und -aufbereitung [EA2730]
Verbundvorhaben
01284518/1  –  FreeLiH2T
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE.IIC2)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESI3)
Förderprogramm
Energie
 
Die Anwendung von Wasserstoff als Energiespeicher und Energieträger wird als ein Schlüsselelement für das Gelingen der Energiewende eingeschätzt. Ein wesentlicher Aspekt ist dabei der branchenübergreifende Aufbau einer Infrastruktur für den Transport von Wasserstoff mit dem Ziel der Umsetzung einer emissionsfreien Mobilität. Kryogener Wasserstoff als Kraftstoff stellt gegenüber der Speicherung von gasförmigem Wasserstoff die vom Tankgewicht und speicherbarem Volumen her effizientere Lösung dar. Typischerweise verwendete Wasserstofftanks weisen aufgrund auslegungs- und fertigungstechnischer Vorteile eine runde, zylindrische oder isotensoide Form auf. Als Nachteil dieser Bauformen ist vor allem eine nicht optimale Bauraum- bzw. Kapazitätsausnutzung bei der Integration in die verschiedenen Mobilitätsträger anzuführen. Mit Hilfe von bauraumoptimierten Freiformtanks kann gegenüber runden oder zylindrischen Formen ein bis zu 21 % höheres Volumen an Wasserstoff transportiert werden. Die strukturmechanischen und damit einhergehenden, gewichtsspezifischen Nachteile einer freiformoptimerten Bauweise können durch die materialspezifischen Vorteile einer Faserverbundleichtstruktur signifikant verringert werden, sodass ein Optimum aus struktur-, gewichts- und bauraumtechnischer Sicht erzielt werden kann. Ziel des Projektes ist es daher, einen kostengünstigen und gleichzeitig hochfesten Leichtbau- Freiformflüssigwasserstofftank aus Faserverbundwerkstoffen unter Berücksichtigung der mechanischen und thermodynamischen Optima mit dem Anwendungsziel der branchenübergreifenden Erhöhung der Transportkapazität und der damit verbundenen signifikanten Einsparung von Treibhausgasemissionen zu entwickeln. Als Branchen werden vor allem die Schifffahrt, Luftfahrt, Raumfahrt sowie der Schienenverkehr adressiert, was durch die Einbindung entsprechender assoziierter Partner unterstützt wird. Die notwendigen technischen Kompetenzen sind über das breit aufgestellte Konsortium vollständig abgedeckt.