Verbundvorhaben: MEIKE - Metalle als Energiespeicher, Nutzung bestehender Kraftwerke zur Oxidation von Eisen; Teilvorhaben: Entwicklung von Methoden zur Auslegung eines Eisenstaubbrenners
Zeitraum
2025-11-01 – 2028-10-31
Bewilligte Summe
820.739,00 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
03EI6147A
Leistungsplansystematik
Netze [EB1820]
Verbundvorhaben
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE.IIC2)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESI6)
Förderprogramm
Energie
Übergeordnetes Ziel des Verbundvorhabens ist die Entwicklung eines Verfahrens zur Stromerzeugung basierend auf Eisen, welches sich in die bestehende Industriestruktur in Deutschland eingliedern lässt, kein zusätzliches CO2 produziert und den zunehmenden Anteil volatiler Stromproduktion der übrigen erneuerbaren Energiequellen ausgleichen kann. Hierzu sollen kritische Komponenten von Kohlekraftwerken im Hinblick auf eine effiziente Stromerzeugung durch Oxidation von Eisen unter Verwendung der vorhandenen Infrastruktur bewertet und weiterentwickelt werden. Darauf aufbauend soll für zwei konkrete Anwendungsfälle (ein innerstädtisches Heizkraftwerk mit Wärmeauskopplung und ein Großkraftwerk ohne Wärmeauskopplung) jeweils ein Konzept für eine Umrüstung auf Eisenverbrennung erstellt werden. Dies schließt Anpassungen an der Peripherie (z.B. Lagerung und Transport des Brennstoffs) sowie rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen mit ein. Ziel dieses Teilvorhabens ist die Gewinnung von Kenntnissen zur Eisenstabverbrennung und darauf aufbauend die Entwicklung von Methoden, die es ermöglichen einen Brenner für die Verbrennung von Eisenstaub auszulegen. Dies beinhaltet die experimentelle Untersuchung von Eisenflammen im Labor- und Pilotmaßstab sowie die Entwicklung, Validierung und Anwendung von CFD-Modellen für die Eisenstaubverbrennung. Daraus sollen Stabilitätskriterien für Eisenflammen abgeleitet werden.