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Verbundvorhaben: RoNMoR - Robuste, nutzerzentrierte, modellfreie Regelung für Regenerative Energieversorgung von Mehrfamilienhäusern; Teilvorhaben: Entwicklung der Schnittstelle zum Energiemanagementsystem und Deployment-Konzept

Zeitraum
2025-07-01  –  2028-06-30
Bewilligte Summe
261.814,25 EUR
Ausführende Stelle
Smart Q Energy Solutions GmbH, Regensburg, Bayern
Förderkennzeichen
03EN1087C
Leistungsplansystematik
Energieoptimierte Gebäude - Regelungstechnik, Betriebsoptimierung und Monitoring [EA4430]
Verbundvorhaben
01259168/1  –  EnOB: RoNMoR
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE.IIC2)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESN1)
Förderprogramm
Energie
 
Ziel des Forschungsvorhabens ist die Verbesserung der Energiemanagementsysteme (EMS) in Mehrfamilienhäusern (MFH). Dazu werden zwei Teilziele verfolgt. Das erste Teilziel umfasst die Vereinfachung der Implementierung durch Reduktion der EMS-Komplexität in MFH. Die Komplexität eines EMS führt zu hohem Parametrisierungsaufwand der Regler, die in der Regel individuell stark angepasst werden müssen und wenig übertragbar sind. Hier setzt das Projekt mit einem KI-Ansatz an. Der entwickelte Regelalgorithmus soll robust (innerhalb von Behaglichkeits- sowie Geräteeinsatzgrenzen), nutzerzentriert (auf geändertes Nutzerverhalten selbstlernend reagieren) sowie modellfrei (weniger rechenintensiv und leicht auf verschiedene Gebäude übertragbar) sein. Ein entsprechender Algorithmus soll entwickelt und auf einer Hardware in zwei MFHs implementiert und mittels Monitoring vermessen werden. Dabei soll das Deployment des Reglers durch Anwendung verschiedener KI-Lernansätze optimiert werden. Zusätzlich wird die Anlerndauer analysiert, bis eine vergleichbare Effizienz eines klassischen deterministischen Reglers erreicht wird. Das zweite Teilziel umfasst die Steigerung der Eigenverantwortlichkeit der Bewohner zur Lastverschiebung durch einen Zwei-Stufen-Tarif. Dies kann ökonomische Vorteile bieten, indem der Eigenverbrauch erhöht wird: Beispielsweise können Ladestationen tagsüber bevorzugt eingesetzt werden, oder Räume werden eher nachmittags über die Wärmepumpe beheizt, wenn jeweils PV-Strom lokal verfügbar ist. Entsprechende Tarifprognosen sollen dabei an die Bewohner übermittelt werden und der Effekt auf tatsächliche Lastverschiebung und die Akzeptanz dieser Maßnahmen analysiert werden. SmartQ wird hierbei primär die Schnittstelle zum lokalen EMS übernehmen. Dies inkludiert nicht nur die Kommunikationsstruktur zum modellfreien Regler, sondern auch das Deployment-Konzept im MFH. Weiterhin unterstützt SmartQ bei den Anforderungen an den Regler sowie an das Monitoring-Konzept.