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Verbundvorhaben: EnOB: EnOptI - Flexible und nachhaltige Energieoptimierung in Gebäuden durch intelligente Virtualisierung; Teilvorhaben: Flexibilisierung des Lastmanagements in der gewerblichen Wäschereitechnik durch Integration in ein intelligentes Gebäudeenergiemanagement

Zeitraum
2024-10-01  –  2027-09-30
Bewilligte Summe
160.572,32 EUR
Ausführende Stelle
Miele & Cie. KG, Gütersloh, Nordrhein-Westfalen
Förderkennzeichen
03EN1093D
Leistungsplansystematik
Energieoptimierte Gebäude - Regelungstechnik, Betriebsoptimierung und Monitoring [EA4430]
Verbundvorhaben
01260370/1  –  EnOB: EnOptl
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE.IIC2)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESN1)
Förderprogramm
Energie
 
Um eine interne Wäscherei (On-premise-laundry, OPL) wirtschaftlich betreiben zu können, ist bei volatiler Energieerzeugung ein zeitlich optimierter Verbrauch von hoher Bedeutung Durch hohe Anschlussleistungen der gewerblichen Wäschereitechnik wird es in der Hotellerie, aber bspw. auch in Altenpflegeheimen zunehmend wichtig den zeitlichen Energiebedarf der OPL über die reine Spitzenlastabschaltung hinaus intelligent zu steuern. Das Teilvorhaben von Miele besteht zunächst im Rahmen der Anforderungsanalyse darin, zu ermitteln welche Daten im Bereich der gewerblichen Wäschereitechnik übergeordneten smarten EMS zukünftig zur Verfügung gestellt werden müssen und welche Schnittstellen hierfür erforderlich sind. Darüber hinaus erfolgt die Anpassung der Gerätefunktionen im Sinne einer Flexibilisierung. Denkbar ist beispielweise bei Bedarf eine stufenlose Anpassung von Heizleistungen von Trocknern oder Waschmaschinenunter unter Berücksichtigung der Prozessabläufe in der Wäscherei. Hierfür sind ggf. umfassende steuerungsseitige Anpassungen der Geräte erforderlich. Entsprechende Entwicklungsschritte werden umgesetzt und anschließend in dem zu entwickelnden Smart Net vertestet. Parallel erfolgt die Prüfung und Sicherstellung der Nutzerakzeptanz durch Eingriffe des Smart Nets in den Wäschereiprozess. Die Flexibilitätspotentiale der OPL werden aus Kundensicht bewertet. Hierdurch, als auch durch die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, soll die Nutzerakzeptanz erhöht werden. Im Rahmen der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle können bspw. durch die neuen technischen Möglichkeiten der Smart Nets Anreize geschaffen werden ausschließlich realen, ggf. selbst erzeugtem Ökostrom zu nutzen, wodurch perspektivisch schneller reale CO2-Neutralität der Gerätehersteller im Scope 3 erreicht wird.